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Solingen
Festlicher Auftakt in der Adventszeit

Solingen. Während am Samstagabend Mitglieder des Walder Bürgervereins noch mit dem Aufrichten und Schmücken der stattlichen Tanne im Rundling beschäftigt waren, fand gleich nebenan in der Walder Kirche das erste weihnachtliche Chor- und Solistenkonzert statt. Traditionell gestaltet dort am Vorabend zum 1. Advent der Chor "Solingen alpin" den Auftakt der Konzerte Solinger Chöre in der Vorweihnachtszeit. Diesmal hatte sich der Chor der Sektion Solingen des Deutschen Alpenvereins der Mitwirkung weiterer Gesangs- und Instrumentalsolisten versichert. Von Wolfgang Günther

Die Pianistin Eriko Nakajima-Yamamoto und der Schlagzeuger Markus Kreuder, beide Dozenten an der Solinger Musikschule, begleiteten den Chorgesang exakt und zuverlässig. Die Solinger Sopranistin Jutta Hotz begeisterte als Gesangssolistin sowohl mit der von Cesar Franck vertonten festlichen Hymne "Panis angelicus", wie auch mit ihrem Soloanteil in dem wunderschönen französischen Weihnachtslied "Cantique de Noel" (O heil'ge Nacht), komponiert von Adolphe Adam. Begleitet von der Pianistin sang Jutta Hotz auch ein Werk von Felix Mendelssohn-Bartholdy, seine melodische "Weihnachtshymne" wurde zu einem der beliebtesten Weihnachtslieder auf den britischen Inseln.

Der Chor "Solingen alpin" wird geleitet von der Musikpädagogin Angelika Ohliger-Mahler. Zur Überraschung des Publikums zeigte sie auch ihr Können als Flötistin beim ersten Auftritt von "Rondo Pizzicato". Dieses zehnköpfige Zupforchester wird geleitet von Andreas Limberg, der für sein Ensemble auch einige Arrangements geschrieben hat. Nachdem die anfängliche Nervosität abgelegt war, begeisterten die Musiker mit ihren Klängen von Gitarren und Mandolinen, besonders der fein abgestimmt gespielte japanische "Laternentanz" erfreute die Zuhörer in dem gut einstündigen Konzert.

Zum Abschluss überzeugte der Chor auch mit der Interpretation eines amerikanischen Spirituals. "Rock my soul" war aber nicht das Ende, denn die begeisterten Zuhörer forderten eine Zugabe, und die führte noch einmal zum Gesang der versklavten Menschen im amerikanischen Süden. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied "Süßer die Glocken nie klingen" entließ das große Ensemble sein Publikum in den Abend, die Einstimmung in den Advent war gelungen.

Dieser Auftakt der Solinger Chorkonzerte zur Weihnachtszeit hat großen Spaß gemacht.

Quelle: RP
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