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Solingen
"Fete am Denkmol" - Treffpunkt guter Freunde

Solingen. Über das gesamte Wochenende war in Höhscheid viel los. Denn das traditionsreiche Fest "Fete am Denkmol" zog auch in diesem Jahr von Freitag bis Sonntag wieder viele Besucher auf den Peter-Höfer-Platz.

Dort angekommen, begrüßten sich Freunde und Bekannte zunächst einmal lautstark und versorgten sich gegenseitig mit gegrillten Würstchen und kühlen Getränken vom Bierstand. Dagegen glich das Schwarzzelt der Pfadfinder Weeg einer Oase der Ruhe: Hier saßen die Kinder um ein gemütliches Lagerfeuer und backten unter Anleitung Stockbrot. "Das ist unsere erste Station für heute", sagte Sascha Becker, der mit seiner Familie am Freitag und Samstag die "Fete am Denkmol" besuchte.

Der entspannte Plausch mit Freunden, herzhafte Speisen und gute Musik machen für Sascha Becker den Reiz des dreitägigen Festes auf dem Peter-Höfer-Platz im Herzen von Höhscheid aus, das seit den späten 70er Jahren im September die Einwohner des Stadtteils zusammenbringt. "Die Stimmung ist super. Und erfreulich ist auch, dass es ein Programm für Kinder gibt", lobte Becker die Organisatoren vom Verein "Fete am Denkmol".

Dessen Vorsitzender Ulrich Goeres gab dieses Kompliment gleich an die zahlreichen mitwirkenden Vereine und Initiativen aus dem Stadtteil weiter: "Hier in Höhscheid zieht jeder mit." Einziger kleiner Wermutstropfen war, dass zwei Standbetreiber ihre Beteiligung wegen verschiedener Nackenschläge kurzfristig absagen mussten. "Wir hoffen aber, dass sie beim nächsten Mal dabei sind", betonte Ulrich Goeres.

Wie in jedem Jahr konnten sich die Gäste auch diesmal wieder über ein vielseitiges Bühnenprogramm freuen, das die Verantwortlichen auf die Beine gestellt hatten. Das reichte von Vorführungen der Jugendfeuerwehr über Choreographien verschiedener Tanzgruppen, zum Beispiel der Schiwa-Tanzformation, bis zu Auftritten von Bands wie "Framework", "New Avengers" oder "Mike and the Waiters."

Besonders auffällig unter den vielen Vereinsständen war einmal mehr das Angebot des Fördervereins Freundschaft mit Thiès im Senegal: Kleider, Schmuck und Taschen hatten die Mitglieder des Vereins von ihrem letzten Besuch in dem westafrikanischen Land mitgebracht. Die Einnahmen aus dem Verkauf und Spenden flossen wie immer in die zahlreichen sozialen Projekte in Thiès, etwa in die Versorgung mit Hilfsgütern oder die Arbeit in Krankenhäusern.

Die Konkurrenz mit der Lichternacht am Samstagabend schadete dem Volksfest offensichtlich nicht. "Man muss versuchen, sich gegenseitig zu beflügeln", sagte Ulrich Goeres. Passend zum Großereignis in der Innenstadt beleuchteten die Veranstalter das Höhscheider Denkmal.

Die Stadtwerke hatten zudem einen halbstündigen und kostenfreien Shuttlebus zwischen der Fete und dem Graf-Wilhelm-Platz eingerichtet, damit die Gäste beide Feste besuchen konnten.

(rdl)
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