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Solingen
Feuerwehr macht Überstunden

Die Verlängerung der Vollsperrung in Unterburg hat auch rund 100 Höhenmeter weiter oben Folgen. Denn da es aufgrund der Verzögerung bei den Bauarbeiten nach wie vor nicht möglich ist, den Stadtteil Oberburg von Solingen aus per Auto zu erreichen, hat sich die Feuerwehr gestern dazu entschieden, die 24-Stunden-Besetzung im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Oberburg ebenfalls bis Montag, 18 Uhr, aufrecht zu erhalten.

"Danach werden wir zu den normalen Einsatzplänen zurückkehren", sagte Torsten Dunkel, bei der Berufsfeuerwehr für die ehrenamtlichen Kameraden zuständig. Das bedeutet, dass die Notbesetzung der Freiwilligen-Löschgruppe 8 (Burg) aufgelöst wird. Und es gilt, dass bei Einsätzen in Oberburg die Solinger Feuerwehr über die Westhauser Straße in Remscheid anrückt sowie parallel Kollegen aus Wermelskirchen alarmiert werden.

Tatsächlich werden die Feuerwehrleute aus der Nachbarstadt schon seit langem miteinbezogen, wenn es in Oberburg brennt oder andere Notlagen entstehen. "Das hängt mit der etwas abgeschiedenen Lage des Stadtteils zusammen", sagte Torsten Dunkel, der zudem darauf verwies, dass bei Alarmen aus Oberburg auch stets Freiwillige der Löscheinheit 8 eingesetzt würden.

Dabei macht der Brandschutz im Stadtteil weiter Fortschritte. So wurde nun auf der Anlage von Schloss Burg eine neue feste Wasserleitung verlegt, so dass die Feuerwehr bei zukünftigen Einsätzen nicht erst aufwändig mit Fahrzeugen auf den Burghof fahren muss. Darüber hinaus sind laut Feuerwehr Solingen im Zuge der demnächst anstehenden umfassenden Renovierungsarbeiten an der historischen Anlage noch weitere Verbesserungen des Brandschutzes auf Schloss Burg vorgesehen.

(or)
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