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Solingen
Flüchtlinge ziehen aus den Sporthallen

Solingen. Die Zeiten, in denen Flüchtlinge in Solingen notgedrungen in Sporthallen untergebracht werden mussten, scheinen vorbei. So gut wie alle Asylsuchenden, die der Klingenstadt in den vergangenen Monaten fest zugewiesen worden sind, sind inzwischen in Wohnungen oder Gemeinschaftsunterkünften mit Privaträumen untergebracht. "Ein wichtiger Schritt der Integration von Flüchtlingen ist damit gelungen", sagt Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Fortan stehe der Bildungsbereich im Fokus: von Deutsch- und Integrationskursen über Kindergartenplätze und Schulunterricht bis hin zu Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.

Krahenhöhe Die Sporthalle ist bereits leer und wird derzeit gereinigt und wieder hergerichtet, damit sie ab dem 16. Mai wieder Schulen und Vereinen zur Verfügung stehen kann.

Zweigstraße Der Sportbetrieb in der Turnhalle soll hier am 1. Juni aufgenommen werden.

Sauerbreystraße Das ehemalige Schwimmbad war zuletzt nur noch mit sechs Personen belegt und wird ebenfalls nicht mehr als Unterkunft benötigt. Es bleibt jedoch für mögliche Notfälle in Bereitschaft.

Fürker Irlen Das ehemalige Schulhaus ist nicht mehr bewohnt. Hier soll eine Kindertagesstätte eingerichtet werden.

Corinthstraße Das evangelische Gemeindehaus in Wald wird ab dem 1. Juni nicht mehr mit Flüchtlingen belegt sein und soll dann der Gemeindearbeit wieder zur Verfügung stehen.

(gra)
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