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Solingen
Flüchtlingshilfe lädt Nachbarn an der Nibelungenstraße ein

Solingen. In Gräfrath ist ein Streit über den Bau eines Holzhauses für Flüchtlinge an der Nibelungenstraße ausgebrochen. Während etliche Anwohner sowie die CDU im Stadtbezirk ein solches Gebäude am Standort ablehnen, spricht sich beispielsweise Bezirksbürgermeister Udo Vogtländer (SPD) für die Errichtung der Unterkunft für bis zu 100 Menschen aus.

Nun will Vogtländer, der sich mit anderen im Bündnis "Gräfrath hilft" engagiert, mit den Gegnern des Holzhaus-Baus ins Gespräch kommen. Deshalb lädt die Initiative die Anwohner von Nibelungenstraße, Gudrunstraße, Hunoldstraße und Ketzberger Straße für kommenden Montag, 21. März, zum nächsten Treffen des Bündnisses ein, das ab 18 Uhr in der Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft, De-Leuw-Straße 3-9 stattfindet.

"In den zurückliegenden Tagen haben wir Flugblätter an die Nachbarn verteilt", sagte Vogtländer gestern, der sich von der Zusammenkunft eine Versachlichung der Diskussion verspricht. Tatsächlich, so der Bezirksbürgermeister, gebe es bei den Anwohnern "Verunsicherung und Sorgen". Diese will "Gräfrath hilft" durch den Dialog möglichst ausräumen. Unter anderem hat der städtische Flüchtlingskoordinator Dirk Wagner sein Kommen angekündigt.

(or)
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