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Solingen
Frau täuscht eigene Vergewaltigung vor

Solingen. Anfang der Woche hatte eine 40-Jährige bei der Polizei angegeben, von einem Fremden bedroht und vergewaltigt worden zu sein. Eine Lüge, wie sich herausstellte. Nun muss sich die Frau wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten. 

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft vom Donnersatagnachmittag zeigte die Frau bereits am zurückliegenden Montag ein Sexualdelikt an. Sie erklärte, im Bereich Uhlandstraße im Statteil Aufderhöhe von einem unbekannten Mann bedrängt, mit einem Messer angegriffen und in einem Gebüsch vergewaltigt worden zu sein.

Die intensiven Ermittlungen der Polizei in Solingen sowie eine Anwohnerbefragung ließen die Beamten aber an der Aussage der Polizei zweifeln. In einer anschließenden Vernehmung erklärte die Solingerin gestern, die Vergewaltigung vorgetäuscht zu haben.

Als Grund gab sie persönliche Probleme an. Der Frau droht nun eine Geldstraße oder aber eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

 

(uwv/ots)
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