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Solingen
Ganz in Weiß liegt bei Brautkleidern im Trend

Solingen. Bei der Hochzeitsmesse in der Schalterhalle des alten Bahnhofs konnten sich Heiratswillige am Wochenende über alles informieren, was die Hochzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Von Sandra Grünwald

Während draußen der Regen niederprasselte, ging es in der Schalterhalle des ehemaligen Bahnhofs im Südpark eher romantisch zu. Denn hier fand am Wochenende eine kleine, aber auserlesene Hochzeitsmesse statt, veranstaltet von der Werbeagentur Knaak. Hier konnten sich Brautpaare über Trends und Neuigkeiten in Sachen Kleider, Blumen oder Torten informieren - oder schon einmal nachfragen, ob die eigenen Vorstellungen und Wünsche realisierbar sind.

Während die wallenden, verspielten oder schlichten, eleganten Hochzeitskleider wieder überwiegend einfarbig weiß oder champagnerfarben getragen werden, liegt der Trend bei den Hochzeitstorten bei schwarz-weißen Kreationen. "Die verkaufen wir bestimmt acht Mal im Jahr", verrät Konditor Matthias Wenzel von Piccolini Hochzeitstorten. Die Torten sind halb schwarz, halb weiß. "Eine Seite für den Bräutigam und eine Seite für die Braut", erklärt Wenzel.

Meist kommen die Brautleute mit relativ festen Vorstellungen, wie ihre Torte aussehen soll. "Manche haben sogar Bilder dabei." Dann schaut Matthias Wenzel, ob er diese Wünsche auch umsetzen kann. Wer noch keine Idee hat, findet im umfangreichen Katalog sicherlich Anregungen - Torten, mehrstöckig mit Seerosen, knallbunt oder schlicht, mit Calla oder knallblauen Rosenblüten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass die Torte zum Brautpaar passt und zu der Geschichte, die es zu erzählen hat.

Auch für Patricia Richters ist es wichtig, dass der Brautstrauß richtig zur Braut passt. "Ich muss das Kleid sehen, die Braut sehen", erklärt die Floristin vom Blumenhaus Brücken. "Dann berät man." Schließlich könne man mit dem Brautstrauß alles verderben. Auch bei den Brautsträußen gibt es derzeit einen Trend. "Vintage-Sträuße sind total angesagt", verrät Patricia Richters. Dabei wird völlig auf Grünzeug verzichtet und die Blüten ganz eng gebunden. Romantik pur.

Ganz individuelle Hochzeitsringe bietet Katharina Baumann von Reingoldperle an. Die Gold- und Silberschmiedemeisterin beherrscht nämlich eine alte japanische Schmiedekunst - Mokume Gane. Dabei werden mehrere Metalle zusammengeschichtet. "Die Antwort der Goldschmiede auf Damast", sagt Baumann lächelnd. Das aufwendige Verfahren lässt Unikate entstehen. "Kein Ring, keine Kette ist wie die andere."

Wer ansprechende Hochzeitsfotos zur Erinnerung an den schönsten Tag des Lebens haben möchte, konnte sich beim Fotostudio Ute Klein informieren. Lust auf ein Valentinsmenü machte wiederum das Steinhaus Restaurant - vom Thunfisch-Carpaccio bis zum hausgemachten Haselnusseis. Und nach Hochzeit und Feier geht es in die Flitterwochen. Hier konnten am Stand eines Reisebüros schon einmal Südseeträume geträumt werden.

Quelle: RP
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