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Solingen
Gasaustritt in Asylunterkunft an der Focher Straße

Solingen. In der städtischen Unterkunft für Asylbewerber an der Focher Straße in Wald war die Aufregung gestern Nachmittag groß. Nachdem offensichtlich bei Aufräumarbeiten in einer dortigen Wohnung ein Gasrohr beschädigt worden war, mussten Feuerwehr und Polizei zu einem Großeinsatz ausrücken. Von Martin Oberpriller

Der erste Alarm war gegen 15.10 Uhr in den Leitstellen eingegangen, woraufhin sich die Einsatzkräfte umgehend mit einer starken Besatzung in Bewegung setzten, so dass die Feuerwehr schon nach wenigen Minuten an der Focher Straße eintraf.

Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits alle 30 Bewohner der Unterkunft das Gebäude verlassen. Um die weiter gegebene Explosionsgefahr zu bannen, wurde zunächst die Gaszufuhr zu dem Haus abgesperrt. Anschließend rückten Kräfte der Feuerwehr in das Gebäude ein und verdünnten mit Hilfe eines Be- und Entlüftungsgerätes das explosive Gas-Luft-Gemisch, das sich in der Zwischenzeit gebildet hatte, bis keine Gefahr mehr für Menschen bestand.

Feuerwehr sowie Polizei konnten gegen kurz nach 16 Uhr Entwarnung geben. "Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt", sagte eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage unserer Redaktion. Allerdings wurden jene zwei Personen, die sich zur Zeit des Unfalls in der betroffenen Wohnung aufgehalten hatten, vorsorglich von einem Arzt untersucht.

Während des Feuerwehr-Einsatzes sperrte die Polizei die Focher Straße in Höhe der Asylbewerber-Unterkunft in beiden Fahrtrichtungen. Aus diesem Grund kam es zwischen Wald und Gräfrath im Feierabendverkehr am Freitagnachmittag zu einigen Behinderungen für die Autofahrer. Die Schadenshöhe stand gestern noch nicht fest. Zudem laufen noch Ermittlungen zur genauen Ursache des Gasunfalls.

Quelle: RP
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