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Solingen
Gemeinsam für das Haus der Jugend

Solingen. Die Stadt freut sich über drei Millionen Euro Fördergelder für die Innenstadt. Von Benjamin Dresen

Im Haus der Jugend rollt auch in Zukunft der Ball: Regierungspräsidentin Anne Lütkes überreichte Oberbürgermeister Tim Kurzbach gestern den Förderbescheid über rund drei Millionen Euro Landes- und Bundesmittel. Davon fließen 2,3 Millionen Euro in die Sanierung des städtischen Jugendzentrums an der Dorper Straße. Mit dem städtischen Eigenanteil von 575.000 Euro stehen insgesamt 2,9 Millionen Euro bereit.

Die 1953 eröffnete Einrichtung wird unter verschiedenen Gesichtspunkten modernisiert: Fenster und Fassadendämmung werden erneuert, ebenso wie die Lüftungsanlage und die allgemeinen technischen Anlagen. Das Gebäude wird barrierefrei erschlossen und ein Aufzug eingebaut. Im Dachgeschoss entstehen in der ehemaligen Hausmeisterwohnung zwei Seminarräume. Ein Balkon und eine Terrasse öffnen das Jugendzentrum auf der Rückseite zu den Außenanlagen. 2017 sollen die Bauarbeiten beginnen und Ende 2018 abgeschlossen sein.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach weiß um die Bedeutung des Förderbescheids: "Die Sanierung wäre für uns allein nicht machbar gewesen". Ansonsten hätte das Haus der Jugend in absehbarer Zeit geschlossen werden müssen. Er schätzt die Arbeit der "großartigen Traditionseinrichtung", die jeden Tag 50 bis 70 Jugendliche besuchen.

Das Haus der Jugend bietet auf 3000 Quadratmetern Innenfläche und 1000 Quadratmetern Außenfläche neben kreativen, sportlichen und handwerklichen Angeboten auch Hausaufgabenhilfe oder Projekte, etwa zur Gewaltprävention. Leiterin Christiane Windrath betont: "Außerschulische Bildung wird bei uns sehr groß geschrieben."

Für andere Maßnahmen aus dem Projekt "City 2013 - die Kreativ- und Standortoffensive" erhält die Stadt weitere 720.000 Euro Förderung, zu denen ein Eigenanteil von 180.000 Euro hinzukommt. Hiervon fließen Gelder ins Hof- und Fassadenprogramm, ins Innenstadtbüro, in den Verfügungsfonds für die Innenstadt, die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes und in weitere Maßnahmen, die den öffentlichen Raum aufwerten sollen.

Quelle: RP
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