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Solingen
Gesamtgutachten Ittertal: Stadt lädt ein zum Dialog

Solingen. Es geht um neue Gewerbegebiete im Ittertal. Die können in den Bereichen Piepersberg-West und Fürkeltrath II entstehen. Dagegen soll von Gewerbeansiedlungen Abstand genommen werden in den Bereichen Buschfeld in Wald und Keusenhof in Ohligs. Und in Fürkeltrath II soll zudem nur rund die Hälfte der insgesamt neun Hektar großen Gewerbefläche genutzt werden, nämlich die, die sich bereits in Besitz der Wirtschaftsförderung befindet. Dies ist die Empfehlung des Gesamtgutachtens Ittertal, das seit Februar vorliegt und in den politischen Gremien diskutiert wird. Auch die Bürger werden einbezogen. Interessierten wird das Gesamtgutachten am kommenden Donnerstag, 10. März, 18 bis 20.30 Uhr im Stadtsaal Wald, Friedrich-Ebert-Straße, ausführlich vorgestellt, teilte die Stadt gestern mit.

Bürger haben dabei nach kurzen Fachvorträgen Gelegenheit, an Thementischen mit Gutachtern, Experten der Verwaltung aus den Bereichen Stadtplanung und Umwelt, sowie Vertretern der Wirtschaftsförderung Solingen zu diskutieren. Alle Anregungen werden gesammelt und fließen in den weiteren politischen Beratungsprozess ein. Geleitet wird die Veranstaltung von Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, moderiert von Dr. Klaus Strehlau, Leiter des Stadtdienstes Natur und Umwelt.

Die als "Gesamtgutachten Ittertal" bezeichnete Expertise ist der vorläufige Endpunkt einer seit rund vier Jahren geführten kritischen politischen und öffentlichen Debatte um die Ausweisung künftiger Gewerbegebiete in Solingen. Neben eigenen Untersuchungen und Beiträgen der Wirtschaftsförderung und der Stadtverwaltung wertet die Studie schon früher erstellte Gutachten und Pläne zu Stadtklima, Raumwiderstand oder Gewässerökologie aus.

Planungsdezernent Hartmut Hoferichter betont: "Das Ittertal ist der meistuntersuchte Bereich in ganz Solingen. Aber kein Gutachten zuvor hat den politischen Gremien so konkrete Empfehlungen für die Beratung mitgegeben".

Deshalb sei das Gesamtgutachten eine hilfreiche Unterlage und böte eine Chance für eine fundierte Diskussion mit abschließendem Ergebnis, so Hoferichter.

Info: Das Gesamtgutachten und alle Detail-Unterlagen stehen im Internet zum Herunterladen bereit, www.solingen.de.

(tws)
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