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Solingen
Gräfrather Orgelsommer setzt auf bewährte Formen

Solingen: Gräfrather Orgelsommer setzt auf bewährte Formen
Michael Schruff FOTO: mna (Archiv)
Solingen. Die beliebte Konzertserie startet am 3. Juli. Von Wolfgang Günther

Pünktlich zum Beginn der Schulferien startet auch in diesem Jahr eine kleine Konzertreihe in der Gräfrather Klosterkirche. Die Idee dazu hatte vor fast 30 Jahren der Organist und Chorleiter Walter Dottermann, seit zehn Jahren liegt die Organisation des Orgelsommers in den Händen von Michael Schruff, dem Regionalkantor für Solingen und Leverkusen mit Dienstsitz in St. Clemens. Auch die Solinger Musikerin Andrea Wingen gehört nach ihrer Rückkehr aus den USA wieder dem Organisationsteam an. "Inzwischen ist der Gräfrather Orgelsommer so bekannt, dass ich kaum noch um Solisten werben muss. Die meisten melden sich von selbst", freut sich Michael Schruff, der auch in diesem Jahr mit etwa 1000 Besuchern bei den sechs Konzerten rechnet.

Schruff wird mit seinem Chor "Kreuzfidel" das Auftaktkonzert am 3. Juli gestalten. Die etwa 40 Sängerinnen und Sänger interpretieren die "Messe in D-Dur" von Antonin Dvorák, die Orgel wird von Andreas Frömmel gespielt. Am 10. Juli erklingt die Orgel mit zwei Trompeten, gespielt von Marion Kutscher und Michael Frangen. Der Solinger Organist und Komponist Hans-André Stamm spielt auch eigene Werke.

Beim Konzert am 17. Juli hat die Orgel Pause, es musizieren Giedre Siaulyte, Harfe, und die Flötistin Silvie Ansorge Werke aus dem Barock und der Romantik. Am 24. Juli und am 31. Juli steht dann aber die Orgel im Mittelpunkt. Es spielen Meik Impekoven und Marcus Adams, Organist im Seelsorgebereich Solingen-West. Das Abschlusskonzert am 7. August wird von dem Organisten Ben David Ungermann an der Klais-Orgel gemeinsam mit Charlotte Zaun, Saxophon, bestritten.

Die Konzerte des Gräfrather Orgelsommers beginnen jeweils um 17 Uhr. Sie dauern etwa eine Stunde. Der Eintritt in die Klosterkirche ist frei, um Spenden wird aber ausdrücklich gebeten. Der Erlös kommt der Orgel zugute, die vor drei Jahren von der Bonner Orgelbau-Firma Klais aufwändig restauriert wurde.

Das Programm 2016 ist auch im Internet abrufbar.

 

Quelle: RP
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