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Solingen
Gute Gespräche mit Investoren auf der Expo Real

Solingen. Die drei Aushängeschilder der Solinger Wirtschaftsförderung - das Omega-Quartier in der City, das Hansa-Areal in Ohligs und das frühere Rasspe-Gelände in Stöcken - treffen bei der derzeit laufenden Gewerbe-Immobilienmesse Expo Real in München offenbar auf ein reges Interesse bei potenziellen Investoren. "Wir konnten schon einige Nachfolge-Termine in Solingen vereinbaren", freut sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD). Stadtdirektor Hartmut Hoferichter ergänzt: "Auf der Expo zeigt sich, dass Solingen auch für auswärtige Anbieter attraktiv ist - vor allem mit Blick auf mögliche Investitionen im Wohnungsbau."

Zur Solinger Delegation auf der bis zum heutigen Donnerstag laufenden dreitägigen Messe gehören neben Oberbürgermeister Kurzbach und Stadtdirektor Hoferichter, Carsten Zimmermann von der strategischen Planung sowie Frank Balkenhol und Bernd Plohmann von der Wirtschaftsförderung auch Stefan Grunewald von der Stadt-Sparkasse Solingen sowie einige Vertreter der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die die Federführung für das "StadtUmland-Projekt" übernommen hat. Prominenten Besuch erhielten die Vertreter aus Solingen, Remscheid und Wuppertal an ihrem Gemeinschaftsstand: NRW-Stadtentwicklungsminister Michael Groschek (SPD) nahm sich bei seinem Rundgang über eine halbe Stunde Zeit - unter anderem, um die "qualifizierte Bewerbung" der drei bergischen Großstädte beim Landeswettbewerb "StadtUmland.NRW" zu loben. Die Idee, zur Entwicklung neuer Infrastrukturen einen Verbund mit 13 Umland-Gemeinden und dem Kreis Mettmann zu gründen, wurde mit 200.000 Euro honoriert, die für die zweite Phase des Wettbewerbs genutzt werden sollen. Im November startet die Ausarbeitung des geplanten Kooperationsprojektes. So wurden in der Messehalle B die kurzen Wege zum benachbarten Stand des Kreises Mettmann genutzt, um beispielsweise mit der Haaner Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke (CDU) das weitere Vorgehen bei Gemeinschaftsprojekten zu erörtern. Die bergischen Großstädte, die sich zum 15. Mal auf der Expo Real präsentieren, haben mit 80 Quadratmetern einen fast doppelt so großen Stand wie im Vorjahr. Die Messe gilt als zentrales Präsentationsformat der Immobilienwirtschaft und Visitenkarte der Städte und Regionen.

(tws)
 
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