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Solingen
Gynäkologie in St. Lukas Klinik droht Schließung

Solingen. Die Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Lukas Klinik steht vor einer Neuausrichtung. Möglicherweise wird die Abteilung mit 32 Mitarbeitern in dem Ohligser Krankenhaus, die im vergangenen Jahr lediglich 338 Geburten verzeichnete, sogar geschlossen. Darüber entscheidet jetzt die Bezirksregierung sowie das Landes-Gesundheitsministerium. Entsprechende Verhandlungen laufen bereits. Es handele sich noch um ein schwebendes Verfahren, heißt es in der St. Lukas Klinik. "Diese Schließung wollen wir nicht, aber es liegt nicht mehr in unserer Hand", erklärte Krankenhaus-Direktor Johannes Wecker.

Krankenkassen erkennen Berichten zufolge angesichts sinkender Fallzahlen keinen Bedarf mehr für die Gynäkologie und Geburtshilfe an der Ohligser Klinik; und der derzeitige Krankenhaus-Bedarfsplan des Landes NRW sieht den Wegfall von über 120 Betten vor. Allerdings für die drei Krankenhäuser in Solingen. Die Ohligser Mitarbeiter sind bereits über die drohende Schließung informiert worden. Acht Ärzte, zwölf Hebammen, acht Kinderkrankenschwestern sowie zwei Arzthelferinnen und zwei Sekretärinnen arbeiten in der Abteilung der St. Lukas Klinik.

(tws/or)
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