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Solingen
Haaner Felsenquelle unterstützt das Galileum

Solingen. Weitere Sponsoren für die Finanzierung der Technik im ehemaligen Kugelgasbehälter gesucht.

Die Haaner Felsenquelle ist als Familienunternehmen fest im Bergischen Land verwurzelt. "Wir nehmen unsere unternehmerische Verantwortung ernst und setzen uns für den Freizeitwert der Region genauso ein wie für Kultur und Bildung. Ganz speziell gilt dies für das Galileum Solingen", erläutert Stephan Römer das Engagement für das Galileum. Das Unternehmen unterstützt das Projekt unter anderem mit einer Sonder-Edition der Haaner Felsenquelle und der Bergischen Waldquelle: "Die Flaschen mit den Sonder-Etiketten sind ab kommender Woche im Handel. Mit den Etiketten möchten wir unsere Kunden auf das Galileum Solingen aufmerksam machen. Der erste Spatenstich naht, aber trotzdem muss das Team noch viel Geld für die Technik des Planetariums sammeln - immerhin rund eine Million Euro. Für das engagierte Team der Sternwarte Solingen zählt daher jeder Cent." Der Bau des Galileum startet in diesem Sommer, trotzdem benötigt das ehrenamtliche Team der Sternwarte noch Geld, um das Projekt zu realisieren.

Landesmittel in Höhe von rund vier Millionen Euro und Spenden- und Sponsoringgelder in Höhe von über eine Million Euro sichern die Baukosten ab. Bis zur Eröffnung gilt es aber, auch das Herzstück des zukünftigen Galileum, die Planetariums-Technik, noch zu finanzieren. Bis Ende 2016 müssen die Verträge mit einem Gesamtvolumen von rund einer Million Euro mit den Lieferanten unterzeichnet werden. Dazu ist die Sternwarte Solingen auf weitere Sponsoring- und Spendengelder angewiesen - nur dann kann das Gebäude durch die Technik auch ohne Verzögerung zum Leben erweckt werden.

Mit dem Galileum entsteht im stillgelegten Kugelgasbehälter in Ohligs eine interaktive Erlebniswelt aus Planetarium und Sternwarte. Im Planetarium wird der Sternenhimmel unabhängig von Tageszeit, Wetter und allen Umweltbedingungen live in die Kuppel projiziert, in der Sternwarte können kleine und große Besucher in klaren Nächten den Sternenhimmel erkunden. Die Gesamtkosten für den Bau des Galileums betragen 6,3 Millionen Euro. Der Großteil davon, über vier Millionen Euro, wird durch Städtebauförderungsmittel des Landes NRW finanziert. Einen weiteren Teil bestreitet die Walter-Horn-Gesellschaft aus Spenden und Einnahmen aus Sponsoringmaßnahmen. Ende 2017 soll das Galileum eröffnen.

(red)
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