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Solingen
Hängepartie für Jugendherberge

Solingen. Die Zukunft in Burg ist weiter ungewiss. Der Vorstand vertagt eine Entscheidung.

Die Zukunft der Jugendherberge Burg ist weiter ungewiss. Der Vorstand des Jugendherbergwerks Rheinland hat bei seiner jüngsten Sitzung eine Entscheidung vertagt. Ein Zeitpunkt, wann über die Herberge in unmittelbarer Nähe zu Schloss Burg entschieden werden soll, wurde nicht genannt. Auch die Solinger Stadtspitze erklärt: "Es gibt noch keine abschließende Entscheidung zur künftigen Jugendherberge Burg", sagte Stadtdirektor Hartmut Hoferichter auf Anfrage. Immerhin lässt sich bei dieser Aussage heraushören, dass Solingen in Zukunft weiter eine Jugendherberge haben wird. Die Gräfrather Jugendherberge ist bekanntlich vor Monaten an die Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft verkauft worden.

Ziel ist es, in Burg aus dem Haus mit derzeit 118 Betten ein kleines, feines 60-Betten-Haus zu gestalten. So jedenfalls lautet der Vorstandsbeschluss des Jugendherbergswerks vor einem Jahr. Dafür müssten aber rund drei bis 3,5 Millionen Euro in den Umbau des gut 80 Jahre alten Hauses in Oberburg investiert werden. Über eine Machbarkeitsstudie wird der Standort Burg umfassend analysiert und bewertet. Danach könne man fundiert und verantwortungsvoll über die Zukunft des Standortes entscheiden, so die Geschäftsführung des Jugendherbergwerks Rheinland.

(uwv)
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