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Schwerpunkt Oberbürgermeister-Wahl
Hakan Canik baut auf Mitwirken der Solinger Bürger

Hakan Canik will nicht fünf Jahre bis zur nächsten Kommunalwahl warten müssen, um dann erneut festzustellen, dass sich in seiner Heimatstadt nichts bewegt hat. "Leider ist schon in den letzten 40 Jahren nichts passiert", sagt der Diplom-Ökonom. Um etwas zu bewegen, hat sich der 41-Jährige entschlossen, am 13. September bei der Oberbürgermeister-Wahl anzutreten. Wie der ebenfalls parteilose Friedhelm Funk hat Hakan Canik die Bedingung der 260 Unterschriften erfüllt.

"Ich habe detailliert ausgearbeitet, wo Solingen in zwei, vier beziehungsweise sieben Jahren stehen soll", sagt der dreifache Familienvater. An oberster Stelle seines Feinplans steht die Wirtschaft. "Die Arbeit vor Ort ist das, was uns Solinger am meisten betrifft." Mit Senken des Hebesatzes für die Gewerbesteuer plane er, den Kommunen in unmittelbarer Nähe den Kampf anzusagen. "Größere Firmen, die sich für den Standort Solingen entscheiden, sollen für fünf Jahre von der Gewerbesteuer befreit werden."

Canik baut bei seinen zahlreichen Vorhaben auf aktive Mitgestaltung: "Ich werde die Solinger an der Politik mitwirken lassen, um gemeinsam ein schöneres Solingen zu erschaffen".

(gra)
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