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Solingen
Hardt (CDU) will wieder direkt in den Bundestag

Solingen. Partei wählt im September in Burg Direktkandidaten. Bislang kein Herausforderer für den 53-Jährigen. Von Martin Oberpriller

Es ist zwar noch über ein Jahr Zeit. Aber bei den Christdemokraten im Bergischen Land laufen bereits heute die Vorbereitungen für die nächste Bundestagswahl an, die vermutlich im Frühherbst des kommenden Jahres stattfinden wird. Am 16. September wird die CDU deshalb im Schützenhaus in Unterburg ihren Direktkandidaten für den Wahlkreis 103 (Solingen, Remscheid, Wuppertal-Süd) küren.

Nach momentanem Stand der Dinge wird es dann allerdings nur einen Bewerber geben: Den Wuppertaler Jürgen Hardt, der die Region bereits seit 2009 in Berlin vertritt und der jetzt im Gespräch mit unserer Redaktion bestätigte, dass er erneut seinen sprichwörtlichen Hut in den Ring werfen wird. "Ich würde gerne wieder als Direktkandidat antreten", sagte Hardt gestern. So habe er sich in den zurückliegenden Wochen schon bei seinen Solinger Parteifreunden vorgestellt und werde darüber hinaus in der kommenden Zeit auch noch in Remscheid sowie in seiner Heimatstadt um Unterstützung werben.

Nach allgemeiner Einschätzung in der Partei dürfte Hardt die Zustimmung zu seiner erneuten Kandidatur in allen drei Städten sicher sein. Bei der Wahl 2013 hatte sich der Christdemokrat mit 44,3 Prozent klar gegen seinen Herausforderer von der SPD, Sven Wiertz aus Remscheid, durchgesetzt, der seinerzeit auf 33,3 Prozent gekommen war. Im Bundestag ist Hardt außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion und sitzt zudem im Vorstand seiner Fraktion.

Sollte Jürgen Hardt im September in Unterburg wieder zum bergischen Direktkandidaten der Christdemokraten bestimmt werden, stünde indes noch nicht fest, wer auf Seiten der Sozialdemokraten 2017 sein Herausforderer sein wird. Bei der bergischen SPD gibt es zurzeit gleich fünf Bewerber, die als Direktkandidaten nach Berlin wollen, darunter vier Solinger. Manfred Ackermann, Helgo Ollmann, Markus Preuß sowie Ingo Schäfer stammen alle aus der Klingenstadt. Komplettiert wird das Bewerber-Quintett der bergischen Sozialdemokraten von dem Wuppertaler Simon Geiß.

Quelle: RP
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