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Solingen
Hoffnung auf einspurige Öffnung der Wupperbrücke

Solingen. Die Wupperbrücke zwischen Nesselrath und Haasenmühle könnte womöglich bald wieder einspurig für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden. Bei den Brückenexperten von Stadt Solingen und Rheinisch-Bergischem Kreis herrscht dafür vorsichtiger Optimismus. Klarheit bringt der Bericht des Statikers, der in wenigen Tagen erwartet wird.

Damit der Verkehr im Falle der Öffnung umgehend wieder fließen kann, werden Vorbereitungen getroffen. So werden Straßendecke und Gehweg, die für Detail-Untersuchungen geöffnet worden waren, wieder geschlossen. Vor allem aber wird die Einmündung zur Wipperauer Straße so umgebaut, dass Fahrzeuge sicher über eine Spur auf die Brücke geleitet werden. "Diese Arbeiten müssten wir ohnehin ausführen, wenn im Frühjahr die Ersatzbrücke gebaut wird. Wir ziehen sie jetzt vor", erläutert Karsten Ditscheid, Ingenieur bei den Technischen Betrieben Solingen. Fußgänger und Radfahrer, die ihr Fahrrad schieben, können die Brücke bereits seit zwei Wochen wieder nutzen.

Am weiteren Vorgehen ändert sich durch eine mögliche Öffnung der Brücke nichts: Das marode Bauwerk muss ersetzt werden. Aktuell planen Stadt und Kreis als Eigentümer einen zeitnahen Neubau, der vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Wenn alles nach Plan läuft, könnten die Arbeiten 2019 beginnen.

(red)
 
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