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Solingen
Holzhäuser-Bau: Anwohner klagen

Solingen. Aufgrund von Anwohnerklagen kann mit dem Bau der beiden geplanten Fertighäuser für Flüchtlinge am Central und in Höhscheid derzeit nicht begonnen werden.

Ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf sieht vor, dass eine Kommune nach Klagen aus der Nachbarschaft in dieser Situation keine Fakten schaffen und daher das Baugrundstück nicht vorbereiten darf.

Wann die beiden Bauten an der Nibelungenstraße und Neuenkamper Straße, in denen jeweils bis zu 84 Menschen leben sollen, bezogen werden können, ist nach Mitteilung der Flüchtlingskoordination im Büro des Oberbürgermeisters zurzeit offen.

Die bereits im Bau befindlichen Holzhäuser an anderen Stellen im Stadtgebiet werden dagegen in den kommenden Wochen fertiggestellt. Dort wird es an den vier Samstagen im August jeweils zwischen 10 und 12 Uhr einen Tag der Offenen Tür geben. Die Stadt lädt Nachbarn und interessierte Bürger zur Besichtigung ein: Roter Esel (6. August /ehemaliges Schulhaus an der Friedrich-Ebert-Straße sowie Container für zusammen 200 Personen), Jaspersstraße (13. August), Zietenstraße (20. August / Holzhäuser für jeweils 84 Personen) und Beethovenstraße 185 (27. August / Container für 100 Personen).

Zu diesen Terminen werden die Räume eingerichtet, aber noch nicht bewohnt sein. Jeweils kurzfristig wird noch einmal auf die Termine hingewiesen. Die Anwohnerschaft soll wieder mittels Handzetteln eingeladen werden.

(red)
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