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Solingen
Holzhäuser: Stadt fürchtet Zeitverzögerung durch Klagen

Solingen. Die Diskussion um Standorte für neue Flüchtlingsunterkünfte aus Holz schlägt weiter hohe Wellen. Nachdem einige Anwohner der Nibelungenstraße überlegen, gegen den Bau eines Holzhauses in ihrer Nachbarschaft juristisch vorzugehen, hat die Stadt gestern vor damit einhergehenden zeitlichen Verzögerungen gewarnt.

"Es ist natürlich das gute Recht der Anwohner, gegen die Unterkünfte zu klagen", sagte ein Sprecher der Stadt auf Anfrage. Gleichzeitig betonte er aber, Klagen könnten zu zeitlichen Verzögerungen bei der Errichtung der Bauten für jeweils bis zu 100 Flüchtlinge führen. "Wir benötigen die Standorte", hieß es aus dem Rathaus.

Die Nibelungenstraße gehört zu den ersten Standorten für die Flüchtlingshäuser. Die Bauten dort und an der Neuenkamper Straße waren in dieser Woche beschlossen worden. Zuvor waren bereits die Zietenstraße und Jaspersstraße ausgesucht worden. Die Häuser an diesen Straßen sollen im Frühsommer bezugsfertig sein.

(or)
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