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Solingen
Horst Janke will Klartext sprechen

Solingen. Wird Horst Janke, Direktkandidat der FDP im Landtagswahlkreis 34, nach dem wichtigsten Aspekt in der Bildungspolitik gefragt, dann nennt der 50-Jährige sofort: Chancengleichheit. Und denkt dabei an seinen eigenen Werdegang. Immerhin besuchte der gebürtige Hildener, der seit sieben Jahren in Solingen lebt, früher einmal selbst eine Hauptschule, ehe er später eine Verkäuferlehre im Elektroeinzelhandel absolvierte, bevor Janke schließlich - nach dem Abitur - in Köln Politische Wissenschaft, Geografie und Pädagogik studierte. Für den Freien Demokraten ist dies ein Ideal. In der Bildungspolitik sollen die Wege durchlässig sein - von der Hauptschule bis zum Hochschulabschluss.

Wobei nach Ansicht des FDP-Mannes in der Landespolitik noch weitere Wege freigeräumt werden müssen. Zum Beispiel derjenige von Solingen aus zur Autobahn A 3, der nach dem Dafürhalten von Horst Janke dringend verbessert werden sollte. Gleichzeitig hat es sich der Angestellte der Stadt Köln zum Ziel gesetzt, eine deutliche Sprache zu sprechen, sollte er den Einzug in den Landtag schaffen. Kein politisches Kauderwelsch, sondern Klartext, der die Menschen erreicht, ihre alltäglichen Erfahrungen aufnimmt. Erfahrungen wohlgemerkt, die Janke selbst immer wieder macht. Etwa dann, wenn er als Bahnpendler die vollen Züge am eigenen Leib erleidet - weswegen der Liberale, der 1987 in die FDP eintrat, ebenfalls einen Ausbau der Angebote auf der Schiene zu den wichtigsten Punkten zählt.

In Solingen ist der Vater einer Tochter seit dem vergangenen Jahr FDP-Ortvorsitzender von Mitte.

(or)
 
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