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Solingen
IHK-Präsident Meyer unterstützt das Galileum

Solingen. IHK-Präsident Thomas Meyer sieht das Galileum in dem alten Ohligser Kugelgasbehälter neben Sehenswürdigkeiten wie Schloss Burg oder der Wuppertaler Schwebebahn als weiteren wichtigen Anziehungspunkt für die Region. "Das Galileum Solingen hat das Potenzial dazu, ein weiteres tolles Leuchtturm-Projekt im Bergischen Land zum Thema Bildung zu werden", ist er überzeugt. Durch die ideelle und finanzielle Unterstützung durch die Thomas-Meyer-Stiftung möchte der Unternehmer junge Menschen fördern und außerschulische Bildung im Fach Physik ermöglichen. Als Präsident der Industrie- und Handelskammer Wuppertal - Solingen - Remscheid sieht er die Möglichkeiten, die sich für Unternehmen der Region eröffnen: Sie können das Galileum für Veranstaltungen nutzen - mit einem spannenden Rahmenprogramm. Wo sonst kann man sich erläutern lassen, wie die Galaxis aussieht, wie der Sternenhimmel funktioniert und ein einmaliges Erlebnis mit wichtigen Geschäftspartnern teilen?

Der Bau des Galileums an der Tunnelstraße in Ohligs startet in diesem Sommer. Landesmittel in Höhe von rund vier Millionen Euro sowie Spenden- und Sponsoringgelder in Höhe von über einer Million Euro haben das möglich gemacht. Bis zur Eröffnung muss das ehrenamtliche Team der Sternwarte noch einen Meilenstein nehmen: Es gilt, das Herzstück des zukünftigen Galileum, die Planetariumstechnik, zu finanzieren. Bis Ende 2016 müssen die Verträge mit einem Gesamtvolumen von rund 1,3 Millionen Euro mit den Lieferanten unterzeichnet werden. Dazu, heißt es, ist die Sternwarte auf weitere Sponsoring- und Spendengelder angewiesen, damit das Gebäude durch die Technik zum Leben erweckt werden kann.

(tws)
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