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Solingen
Ilka Werner: "Auf die neuen Nachbarn zugehen"

Solingen. Für eine realistische Menschlichkeit in der Begegnung mit den geflüchteten Menschen, die in Solingen in die geplanten Holzhäuser oder andere Wohnungen einziehen, spricht sich Superintendentin Dr. Ilka Werner in ihrer aktuellen Kanzelabkündigung für die morgigen Sonntagsgottesdienste aus. Es entspreche einem christlichen Menschenbild, den Neu-Solingern nicht mit Vorurteilen oder falschen Idealisierungen gegenüberzutreten, "sondern indem wir neugierig auf die neuen Nachbarn zugehen".

Dabei räumt die Superintendentin ausdrücklich ein, dass auch sie selbst keine einfachen Antworten habe, wie es gelingen kann, mit den Zuwanderern gut umzugehen, sie zu integrieren und den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft zu stärken. Gerade weil diese Aufgaben politisch so schwierig zu lösen seien, sollten Christen sich an einem Menschenbild orientieren, das sich auf Jesus Christus berufen kann: "Unser Menschenbild ist zusammengesetzt aus Mitfühlen, Respekt und Hilfe."

(red)
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