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Elisabeth-Roock-Haus
Im Hofschaftsmuseum in die alte Welt eingetaucht

Solingen. Die Werbetrommel musste Yvonne Langer im Elisabeth-Roock-Haus nicht lange rühren, um die Bewohner zu einer Besichtigung des Hofschaftsmuseums einzuladen. Schnell hatten sich sechs Senioren bei der Mitarbeiterin zu dem Ausflug angemeldet.

Gäste, die mit einem Rollator kommen, gehören fast genauso zu den Raritäten wie die vielen Dinge des bäuerlichen und handwerklichen Lebens aus der Region, die Regine Kotthaus-Heitzer gesammelt hat und im "Haus zum Busch" präsentiert. Schon beim Betreten des Fachwerkhauses waren die Senioren ergriffen von der Fülle der vielen Gegenstände, die sie an ihre Kindheit erinnerten. Karl-Heinz Tokarski (86) erzählte spontan von seinem Schulweg, der ihn als kleiner Junge täglich über die Hofschaft zur Ketzberger Volksschule geführt hatte. Margarete Haas (90) wartete mit einem alten Gedicht in Mundart auf. Spätestens bei der liebevoll gedeckten Kaffeetafel mit einem bunten Wiesenstrauß sowie selbst gemachten Apfeltaschen, Birnenmus und Ringelblumenbutter waren alle Bewohner in die alte Welt eingetaucht. Karola Herder schwärmte sichtlich gerührt: "Hier ist es wie zu Hause". An den glücklichen Gesichtern ihrer Gäste konnte Regine Kotthaus-Heitzer ablesen, dass der Besuch ihres Hofschaftsmuseums ein voller Erfolg war.

(red)
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