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Solingen
Im Ittertal ist das Eis Schnee von gestern

Solingen: Im Ittertal ist das Eis Schnee von gestern
Im Laufe des Tages sorgte die Sonne gestern dafür, dass das Eis im Ittertal zu schmelzen begann. Thomas Czeckay ist unter dem Strich aber zufrieden mit der Wintersaison. FOTO: martin Kempner
Solingen. Die Freiluft-Eislaufanlage beendete gestern bei freiem Eintritt die Wintersaison 2015/2016. Rund 21.000 Kufenflitzer wurden seit Ende November vergangenen Jahres gezählt. Nun laufen die Vorbereitungen für die Freibadsaison an. Von Uwe Vetter

Blauer Himmel, Sonnenschein, das Thermometer zeigt Temperaturen um die zwei Grad - ein perfekter Wintertag, wenn denn der gefühlt eisige Wind nicht wäre. Gleichwohl bildete das Wetter gestern die besten Voraussetzungen, ein letztes Mal in diesem Winter einige Bahnen auf der Freiluft-Eislaufanlage im Ittertal zu ziehen. "Wenn wir solches Wetter im Dezember und im Januar gehabt hätten, wäre das eine super Saison für uns gewesen", sagt Thomas Czeckay, Ressortleiter Freizeitbetriebe bei der Neue Arbeit Ittertal gGmbH.

Mit rund 21.000 Kufenflitzern ist es immerhin noch eine "durchwachsene Saison" gewesen, in der Eis-Saison 2014/15 zählte das Ittertal rund 26.000 Schlittschuhläufer. Gestern wurde nun die Wintersaison 2015/2016 bei freiem Eintritt für die Besucher beendet. "Die Sonne ist jetzt zu warm, sie macht das Eis kaputt, wir könnten es nur mit großem Aufwand kühlen", sagt Thomas Czeckay mit Blick auf die Wetteraussichten.

Zweistellige Plusgrade hatten die Betreiber der Eislaufanlage unter anderem im Dezember schon verkraften müssen, nachdem der offizielle Startschuss zur Wintersaison am 28. November gefallen war. Je höher die Außentemperaturen, desto höher ist nämlich der Energieverbrauch. Der finanziell nicht auf Rosen gebettete Förderverein Ittertal hält deshalb stets ein Auge auf die Kosten beziehungsweise Ausgaben. Zumal Reparaturen alter technischer Geräte ins Geld gehen.

Unter dem Strich zieht Thomas Czeckay trotz teilweise frühlingshaftem Wetter in diesem Winter aber ein positives Fazit: "Alle Besucherzahlen über 20.000 in einer Saison sind ganz n Ordnung." In Durchschnittswintern der vergangenen Jahre kam das Ittertal auf ungefähr 20.000 Gäste.

Eine Verschnaufpause gibt es für die Mitarbeiter im Ittertal nach der gestern beendeten Saison aber nicht. Während in den nächsten Tagen bei entsprechenden Temperaturen das Eis abtaut, werden gleichzeitig Vorbereitungen für die Sommer-Saison in Angriff genommen. So muss unter anderem das Wasser aus den Schwimmbecken abgelassen und eine Grundreinigung vorgenommen werden.

Geschaut wird dann, ob Reparaturen im Schwimmbecken zu erledigen sind. Die Liegewiese müsse ebenfalls hergerichtet werden. "Das zieht sich alles hin", weiß Czeckay. Er fände es schön, wenn sich mehr Paten beziehungsweise Sponsoren für die Eislauf- und Freibadanlage Ittertal engagieren würden. "Beispielsweise für das Baby-Planschbecken", sagt Czeckay.

In rund sechs Wochen soll im Ittertal die Sommer-Saison starten. Am 1. Mai geht es los mit Beach-Volleyball, das Sponsorenturnier der Solingen-Volleys steht dann auf dem Programm. Vier Beach-Volleyballfelder gibt es in der Freizeitanlage, zudem ein Beach-Handballfeld. "Das wird auch sehr gut genutzt", sagt Thomas Czeckay.

Läuft alles reibungslos und spielt vor allem das Wetter mit, will er eventuell am Freitag, 13. Mai, einen Tag vor dem Pfingstwochenende, das Freibad im Ittertal öffnen. Und auf der Fläche, wo bis gestern noch die Schlittschuhläufer unterwegs waren, wird in der Sommersaison dann voraussichtlich auch Tischtennis gespielt.

Quelle: RP
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