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Solingen
Industrieumsätze gehen zurück

Solingen. Industrie- und Handelskammer sieht mittelprächtige Entwicklung in Solingen. Von Uwe Vetter

Die Umsätze der Solinger Industrieunternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten gestalten sich in den ersten Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr rückläufig - und zwar um 2,1 Prozent. Die Exportumsätze liegen 4,2 Prozent unter Vorjahreswert. "Der Rückgang hält sich insgesamt für den Kammerbezirk aber noch in Grenzen", sagt der Geschäftsführer der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK), Uwe Mensch.

Er ist zurzeit weiter zuversichtlich, was die Konjunktur betrifft. Denn "über alle Branchen und Städte hinweg" gebe es weiter eine gute Entwicklung in der Industrie.

Im Vergleich Mai 2016 zu Mai 2015 konnte die klingenstädtische Industrie immerhin um 0,6 Prozent zulegen. In der Nachbarstadt Wuppertal ist von konjunkturellen Rückgängen derzeit überhaupt nichts zu spüren. Hier stiegen die Industrieumsätze im Jahresvergleich um 2,5 Prozent, allein im Mai um 15,4 Prozent. Die Exportwerte kletterten um einen Wert von 5,2 Prozent. Ohnehin ist die Wuppertaler Industrie mit 58,1 Prozent stark exportlastig. Solingen weist hier lediglich einen Wert von 48,5 Prozent auf, Remscheid kommt auf 50,6 Prozent. Dort sind derzeit aber weitaus höhere Umsatzeinbrüche gegenüber dem Vorjahr zu beobachten: 8,4 Prozent im Jahresvergleich und ein Minus von 15,6 Prozent im Export. IHK-Geschäftsführer Uwe Mensch sieht von daher derzeit den Städtevergleich: "Wuppertal blendend, Solingen mittelprächtig und Remscheid mies."

Vor allem der Maschinenbau und die metallverarbeitenden Betriebe hätten aktuell Probleme. Hier seien die Umsätze um 15,8 beziehungsweise 12,2 Prozent zurückgegangen.

Quelle: RP
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