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Solingen
"Irden": Neues Künstlerbuch von Markus Karstieß

Solingen. Morgen endet auf der Raketenstation Hombroich die Ausstellung "Irden" des Solinger Künstlers Markus Karstieß. Die Stiftung Insel Hombroich hat eine Publikation herausgegeben, die im Rahmen der Finissage um 16 Uhr im Siza Pavillon präsentiert wird. In dem im Berliner Distanz Verlag erschienenen Künstlerbuch nähert sich Markus Karstieß fotografisch dem Zusammenspiel seiner Arbeiten mit den räumlichen und örtlichen Gegebenheiten des Siza Pavillons auf der Raketenstation.

Über Wochen hinweg besuchte der Solinger dazu seine Ausstellung "Irden" zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten und spürte der Wirkmacht seiner Werke nach. Den so entstandenen Foto-Essay begleiten im Buch ein Gespräch zwischen dem Künstler und dem in Hombroich ansässigen Sammler Volker Kahmen, ein Brief von Jannis Kounellis, den er auf italienisch verfasst hat, sowie Texte von Friedrich Meschede und Frank Boehm.

Die Einzelausstellung im Siza Pavillon umfasst Aspekte aus Karstieß' Werk der vergangenen zehn Jahre bis hin zu neuesten Arbeiten. Markus Karstieß traf 2005 auf der Raketenstation Hombroich auf Lucio Fontanas Keramik-Relief Il Sole (1952) - eine für sein Werk entscheidende Begegnung. In einer heutzutage seltenen Konzentration auf einen Werkstoff entwickelte er in der Folgezeit seine eigene bildhauerische Sprache mit dem Material Keramik. Die Ausstellung zeigt Karstieß' künstlerische Entwicklung bis in die Gegenwart.

Katalog: Markus Karstieß "Irden", 128 Seiten, 70 Abbildungen. Distanz Verlag, 34,90 Euro.

(red)
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