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10 Jahre Bergischer HC
Jubiläumszeitreise in entspannter Atmosphäre

10 Jahre Bergischer HC: Jubiläumszeitreise in entspannter Atmosphäre
Der Sportliche Leiter Viktor Szilágyi (l.) und Trainer Sebastian Hinze mischten sich mit ihren Ehefrauen Nora und Patrycja unter die rund 150 geladenen Gäste in der Alten Papierfabrik in Wuppertal. FOTO: Guido Radtke
Solingen. Der Bergische HC ist im Spätsommer in seine elfte Saison gestartet. Grund genug, das zehnjährige Bestehen der Solinger und Wuppertaler Kooperation zu feiern. 150 Gäste hatte der Handball-Club, der aus der SG Solingen und dem LTV Wuppertal hervorgegangen ist, in die Alte Papierfabrik in Wuppertal-Elberfeld eingeladen. Von Thomas Rademacher

"Wir hätten 1000 Leute einladen können, mussten uns jedoch leider auf einen kleineren Kreis beschränken", sagte Beiratsmitglied Jörg Föste. Der Einlass war besonders gelungen. Rechts und links vom roten Teppich hingen gigantisch große Bilder, auf denen ikonische Momente der BHC-Geschichte in Szene gesetzt wurden - akustisch unterlegt von Jens Scheffler, dem Hallensprecher der ersten Stunde. So kam jeder Besucher in den Genuss einer kleinen Tour, um sich für den Rest der Veranstaltung in Stimmung zu bringen. Die Gästeliste konnte sich sehen lassen.

Langjährige Weggefährten, Premiumpartner, Spitzenfunktionäre sowie natürlich die Bundesliga-Mannschaft und Trainer waren der Einladung des Vereins gefolgt. Sogar der Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), Frank Bohmann, kam nach Elberfeld.

"Ganz nett hier in Wuppertal", flachste Tim Kurzbach. Für Solingens Oberbürgermeister war es eine Ehre, bei der Veranstaltung dabei zu sein. "Für mich ist der Bergische HC ein Gefühl. Ich komme aus einer handballverrückten Familie und denke gerne an viele Spiele in der Klingenhölle zurück."

Die BHC-Spieler Tomas Babak, Alexander Oelze, und Moritz Preuss (v.l.) verfolgen aufmerksam einen der zahlreichen Video-Einspieler. FOTO: Radtke Guido

Dazu hatte Kurzbach bei der Party ausreichend Gelegenheit. Zu jeder Viertelstunde präsentierte der Klub ein frisch produziertes Video auf die Leinwände, die den Veranstaltungsraum umgaben. Vom Gewinn der Deutschen A-Jugend-Meisterschaft 2006/07 in der "Klingenhölle", wie der OB die Halle am Weyersberg nannte, bis zum Einzug ins Final-Four des nationalen Pokals in diesem Jahr durften sich die Gäste an alle Höhepunkte erinnern.

"Das war sehr stilvoll gemacht", meinte Andreas Plett. Der Vorsitzende des Fanclubs "Bergische Handball Löwen" hat sich das eine oder andere Mal in den Filmen wiedergefunden. Eine Bühne oder ein festes Programm gab es nicht. Die Veranstaltung war eher eine große Party mit Liveband "Supercharge", auf der sich die Gäste vor allem über den Bergischen HC unterhielten.

" Bei den Gesprächen von Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach (l.) und IHK-Präsident Thomas Meyer drehte es sich nicht nur um Handball. FOTO: Radtke Guido

Genauso hatte es sich Jörg Föste bei seinen eingehenden Worten auch vorgestellt. In der einzigen kurzen Rede des Abends betonte Föste zudem, dass man Gast von WKW. automotive sei. Der Partner des Clubs, in Person von Geschäftsführer Peter Kruft, hat das Ereignis federführend mitorganisiert.

Dass die Geburtstagsfeier gelungen war, belegten auch die Urteile von Hartmut Lemmer und Ernst Lauterjung. Der Präsident des Solinger Sportbunds und der Sportausschuss-Vorsitzende fühlten sich sichtlich wohl beim "fliegenden Buffet" in der Alten Papierfabrik. "Es sind ausgesprochen interessante Räumlichkeiten hier", meinte Lemmer. "Ein würdiger Rahmen für ein zehnjähriges Jubiläum." Lauterjung, der auch Ehrenvorsitzender des Sportrings Solingens ist, einem der Vorgängervereine des BHC, meinte: "Eine solche Veranstaltung trägt dazu bei, dass die Familie BHC noch enger zusammenwächst".

Sportbund-Präsident Hartmut Lemmer (l.) und BHC-Betreuer Sigi Knapik. FOTO: Radtke Guido

Zusammenhalt wird schließlich auch gefragt sein, denn zum 20-jährigen Jubiläum würde der Klub wohl gerne auch auf den Bau einer Bergischen Arena zurückblicken können. Die Planungen dafür laufen. Und auch OB Tim Kurzbach steht dahinter: "Zur Etablierung des Spitzensports in Solingen und Wuppertal".

Quelle: RP
 
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