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Solingen
Jugendkulturfestival rund um Dorper Straße

Solingen. "Pow! Wow! You!" - so lautet der Titel des Jugendkulturfestivals 2015, das am Samstag, 26. September, von 14 bis 22 Uhr gefeiert wird. Nach dem Festivalprogramm gibt es bis 1 Uhr nachts noch eine "Cool Down Party".

"Das Festival, zu dem wir nun schon zum 14. Mal einladen, zeigt sich diesmal von einer neuen Seite", sagt Jens Stuhldreier von der Jugendförderung, die das Festival gemeinsam mit dem Kulturmanagement Solingen veranstaltet. Erstmals findet das Jugendkulturfestival im Rahmen der landesweiten Aktion "nachtfrequenz15 - Nacht der Jugendkultur" statt und wurde mit Mitteln in Höhe von 3000 Euro vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Anders als in den vergangenen beiden Jahren gibt es nun wieder ein großes Jugendkulturfestival anstelle von drei kleineren.

"Wir wollten wieder mitten in die Stadt. Was uns zusätzlich besonders freut, sind die vielen Kooperationspartner, die diesmal mit dabei sind", heißt es.

Gefeiert wird in den Räumlichkeiten des Hauses der Jugend Dorper Straße, auf dem Außengelände und der Dorper Straße selbst, die dafür gesperrt wird. Drei Bühnen werden bei dem Festival, das kostenlos für die Besucher ist, den Schwerpunkt bilden. Auf der "Union Stage" und der "Unplugged Stage" gibt es Musik unterschiedlichster Stilrichtungen.

"Besonders stolz sind wir darauf, dass wir DJ Beestyle mit seinen unvergleichlichen Remixen für das Jugendkulturfestival gewinnen konnten", freut sich Jens Stuhldreier gemeinsam mit dem Organisationsteam, zu dem auch über 100 Jugendliche gehören. Auf der dritten Bühne, der "Tanz- und Theater-Stage", zeigen junge Talente ihr Können. Doch die Festivalbesucher erwartet noch mehr: Das Ergebnis eines zweiwöchigen, von Tim Burton inspirierten Kunstworkshops, wird gezeigt, es gibt ein Streetball-Turnier, den kleinsten Proberaum der Welt, Bungee-Run, Graffiti, eine Foto-Box, den Gartenmarkt mit Zirkuszelt und einen kleinen Flohmarkt. Ein Burgerstand sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. "Wir werden auch die Flüchtlinge, die im ehemaligen Finanzamt nebenan untergebracht sind, einladen", sagt Jens Stuhldreier. "Es wäre toll, wenn sie mit uns feiern würden."

(sue)
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