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Solingen
Kindern und Eltern Mut machen

Solingen. I-Dötzchen feiern ihren Schulanfang mit ökumenischen Gottesdiensten.

Wenn nach den Sommerferien der Schulalltag wieder losgeht, beginnt für viele Schulanfänger ein neuer Lebensabschnitt. Zum ersten Schultag soll für die neuen ABC-Schützen und ihre Eltern in allen 21 Solinger Grundschulen, die in diesem Jahr Erstklässler aufnehmen, auch das Angebot eines Einschulungsgottesdienstes gehören.

Überall in Solingen werden darum am 31. August ökumenische Gottesdienste zum ersten Schultag angeboten. "Ich weiß von meinen eigenen Kindern, wie nah Stolz über den neuen Status als Schulkind und Unsicherheit vor den unbekannten Herausforderungen der Schule beieinander liegen", sagt Thomas Förster, Pressepfarrer des Evangelischen Kirchenkreises Solingen. Aber auch für viele Eltern sei der Schulanfang nicht leicht, wenn sie darauf vertrauen sollen, dass ihr Kind in der Schule und auf dem Schulweg sicher zurechtkommt.

Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Solingen begleiten diesen wichtigen Tag darum mit besonderen Gottesdiensten. Sie sollen Kindern wie Eltern Mut machen und vermitteln, dass Gott auch auf dem neuen Lebensabschnitt mit ihnen unterwegs ist. "Darum spielt die Segenszusage für jedes einzelne Schulkind in unseren Einschulungsgottesdiensten eine wichtige Rolle", erläutert Förster. Der persönliche Segen, wenn der Pfarrer oder die Pfarrerin dem Kind die Hand auflegt, sei für viele Kinder ein besonderer Moment im Gottesdienst, weiß Förster.

Nach dem Gottesdienst erhalten die Eltern ein Faltblatt zum Schulanfang, in dem die evangelische Superintendentin Dr. Ilka Werner und der katholische Stadtdechant Michael Mohr gute Wünsche zum Schulanfang aussprechen und zum Religionsunterricht einladen.

(red)
 
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