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Ratgeber
Kleidung und Teppiche vor Motten schützen

Solingen. Der Sommer geht zu Ende und die Wintergarderobe wird aus dem Schrank geholt. Dabei kommt es vor, dass die länger nicht getragene Kleidung mehrere kleine, unregelmäßig verteilte Löcher hat oder mit verlassenen Larvenköchern bedeckt ist. "Das sind typische Zeichen für Mottenbefall", sagt Julia Ogiermann (Foto), Umweltberaterin der Verbraucherzentrale. Die Larven der Kleidermotten fressen Wolle, Federn und Pelze. Die Motten selbst verursachen dagegen keine Materialschäden. Die Insekten lieben tierische Fasern. Ins Baumwoll-Shirt aus Pflanzenfasern oder die Polyesterbluse aus Synthetik nagen die Larven höchstens mal ein Durchgangsloch.

Julia Ogiermann hat Tipps zur Vermeidung von Löcher durch Kleidermotten und Teppichkäfer.

• Frisch gewaschen: Besonders anziehend für die lichtscheuen Mottenlarven wirken Schweiß oder Haare auf getragenen Textilien. Daher sollten Sie Ihre Wollsachen nur frisch gewaschen zurück in den dunklen Schrank legen.

• Barrieren schaffen: Insektennetze an den Fenstern verhindern, dass Motten und andere Schädlinge in die Wohnung gelangen.

• Beutel und Boxen schützen: Wenn warme Wollsachen im Frühling "eingemottet" werden, sollten diese gut verschlossen in Vakuumbeuteln für Kleider oder in fest verschließbaren Plastikboxen lagern, da dicke Folie oder Kunststoff die Kleidung vor den Schädlingen schützt.

• Großmutters Lavendelsäckchen: Auch mit Duftölen von Lorbeerblättern, Lavendel, Nelken oder Zedernholz können Sie einem Schädlingsbefall vorbeugen. Einen sicheren Schutz bieten diese Düfte jedoch nicht.

Kontakt Umweltberatung Verbraucherzentrale, Telefon 2265-7607. Abfallberatung Technische Betriebe, Telefon 290-0.

(red)
 
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