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Solingen
Kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt

Solingen: Kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt
Am neuen Standort im Südpark ist die Fördergemeinschaft Höhscheid/Grünewald mittlerweile angekommen mit ihrem Weihnachtsmarkt. "Mit 19 Händlern sind es bereits sieben mehr als bei der Premiere im vergangenen Jahr", sagt Vorsitzende Barbara Pursch-May. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Zum zweiten Mal hat die Fördergemeinschaft Höhscheid/Grünewald zu ihrem Markt an den alten Hauptbahnhof eingeladen. Von Maxine Herder

Die Auslage des Standes von Ulla vom Grafen und Imke Ern auf dem Weihnachtsmarkt der Fördergemeinschaft Höhscheid/Grünewald ist gut gefüllt: Bunte Socken für Klein und Groß, wärmende Mützen oder flauschige Tücher bieten die Freundinnen an - alles in vielen Stunden selbstgestrickt, wie Ulla vom Grafen verrät. "Wenn wir abends da sitzen, können wir einfach schlecht die Hände stillhalten, und so sind die Sachen im Laufe des Jahres entstanden", sagt sie und lacht. Und da die Familien bereits gut ausgestattet seien, müssten sie ihre Werke irgendwann einmal verkaufen. Auf dem kleinen Weihnachtsmarkt im Südpark sind sie zum ersten Mal - und fühlen sich wohl: "Das Angebot hier ist einfach ein anderes als auf anderen Weihnachtsmärkten, sowohl von den Preisen her als auch von der Qualität", findet vom Grafen.

Mit ihrem Sortiment passen die Freundinnen gut auf den Markt, der zum zweiten Mal im Südpark ausgerichtet wird: "Der Großteil der Verkäufer kommt aus Solingen und präsentiert hier liebevoll selbstgemachte Produkte", sagt Barbara Pursch-May, Vorsitzende der Fördergemeinschaft Höhscheid/Grünewald. Bekleidung gibt es dabei genau so wie Weihnachtsdekoration, Grußkarten wie Schmuck, Dekoratives für Haus und Garten wie Holzarbeiten. "Wer noch ein besonderes Geschenk sucht, der wird hier in jedem Fall fündig", so Pursch-May.

Am neuen Standort gleich hinter dem alten Hauptbahnhof ist die Fördergemeinschaft mittlerweile angekommen mit ihrem Weihnachtsmarkt, der früher auf dem Peter-Höfer-Platz stattfand, wegen hoher Auflagen und Problemen jedoch umziehen musste. Und sie freut sich über eine steigende Resonanz: "Mit 19 Händlern sind es bereits sieben mehr als bei der Premiere im vergangenen Jahr", so Pursch-May. Die Lutherkirchen-Gemeinde ist bereits das zweite Jahr dabei - mit einem besonderen Verkaufsschlager: Der Lutherkirche als weihnachtliches Plätzchen. "Ein Mitglied unserer Gemeinde hat uns die Backform gefertigt, die dann in der Gemeinde weitergegeben wurde, wodurch viele unterschiedliche Plätzchen entstanden sind", erzählt Götz Röhr. Und auch sonst steht am Stand alles ganz im Zeichen der imposanten Kirche: Hier gibt es die Lutherkirche in der Schneekugel genauso wie als Dekoration auf kleinen und großen Blechdosen.

"Wir sind praktisch Nachbarn, deshalb ist es uns wichtig, dabei zu sein. Zugleich geht es natürlich darum, Geld für den Unterhalt unserer Kirche zu sammeln", so Röhr. "Es geht auch darum, ins Blickfeld zu rücken, um den Leuten bewusst zu machen, dass die Kirche erhalten werden muss", ergänzt Almut Raeck.

Wenige Meter weiter verkaufen Vivien Bund und Sarah Weisheit, beide 14, Gebäck und weihnachtliche Dekorationen. Damit will ihre Klasse, die 9a der August-Dicke-Schule, einen Teil der Skifreizeit im Jahr 2017 finanzieren. "Wir bieten unterschiedliche Teelicht- und Kerzenhalter und weihnachtliche Gestecke an", erzählt Sarah Weisheit. Jedes einzelne Teil haben sie und ihre Klassenkameraden in ihrer Freizeit selbst gefertigt, zudem etliche Tüten Plätzchen gebacken.

Quelle: RP
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