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Solingen
Klinikum verkleinert seine Führungsmannschaft

Solingen. Auf den Kaufmännischen Direktor des Klinikums Solingen, Hans-Jörg Schwarz, wartet ab sofort mehr Arbeit. Denn der Aufsichtsrat des größten Krankenhauses in der Klingenstadt hat jetzt beschlossen, Schwarz fortan auch die Aufgaben des Technischen Direktors zu übertragen. Das teilte das Klinikum gestern mit.

Der Hintergrund: Ende Februar schied Martin Kemnitz als bisheriger Technischer Direktor und Mitglied der Betriebsleitung aus seinem Dienst im Klinikum aus, ohne dass die nun vakante Position zunächst wiederbesetzt wird. Insgesamt war Kemnitz mehr als 30 Jahre für das Unternehmen tätig und prägte in dieser Zeit die Entwicklung des Krankenhauses an der Gotenstraße maßgeblich mit, wie der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Kai Sturmfelds betonte. Sturmfels hob in diesem Zusammenhang vor allem die Rolle Kemnitz' bei den baulichen Veränderungen des Klinikums hin zu einem Campus-Krankenhaus hervor.

Darüber hinaus stimmte der Aufsichtsrat dem Vorschlag der Geschäftsführung zu, Monika Püschel und Christel Zanssen für zwei weitere Jahre als Patientenfürsprecherinnen zu bestellen. Christel Zanssen hatte diese Funktion erstmals im Jahr 2000 übernommen, Monika Püschel ist sogar schon seit 1988 dabei. Aus Sicht der Klinikumleitung sind die zwei Patientenfürsprecherinnen längst zu Institutionen im Krankenhaus geworden. So würden sich auch Mitarbeiter oftmals an Püschel und Zanssen wenden "in dem Wissen, dass die beiden unabhängig und adäquat agieren", sagte die kommissarische Klinikum-Geschäftsführerin Barbara Matthies.

(or)
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