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Solingen
Klinikum will Betten-Engpässe in Zukunft vermeiden

Solingen. Nachdem es in den zurückliegenden Ferien im Klinikum wegen der Schließung ganzer Abteilungen zu einer teilweise eklatanten Bettenknappheit gekommen ist, plant der Aufsichtsrat des größten Solinger Krankenhauses Maßnahmen, damit solche Engpässe zukünftig nicht mehr auftreten. Das wurde jetzt bei der Sitzung des Aufsichtsrates in dieser Woche verabredet. Zwar sei die "Qualität der Patientenversorgung stets gesichert" gewesen, betonte der Aufsichtsrat später. Allerdings habe es vor allem im Bereich von Privatversicherten sowie bei Menschen mit einer privaten Zusatzversicherung Einschränkungen gegeben, hieß es weiter, während Aufsichtsratchef Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver noch einmal allen Mitarbeitern dankte, "die durch ihre Flexibilität die Maßnahme erfolgreich umgesetzt" hätten.

Gleichwohl ist das Klinikum darauf angewiesen, gerade im Privatpatientenbereich zusätzliche Einnahmen zu generieren. Auch aus diesem Grund sollen ab kommendem Jahr umfangreiche Umbauten in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages beginnen, die trotz der zunächst verschobenen Neubaumaßnahmen die Qualität langfristig sichern beziehungsweise verbessern. So sind beispielsweise Investitionen in die EDV vorgesehen, wobei die Modernisierung abhängig ist von einer "weiterhin erfolgreichen Konsolidierung". Im ersten Halbjahr entwickelten sich die Zahlen laut Aufsichtsrat planmäßig. Ziel ist es, Kosten und Erträge wieder in eine Balance zu bringen, nachdem das Klinikum zuletzt Verluste geschrieben hatte.

(or)
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