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Solingen
Kooperation zwischen Berufskolleg und Hochschule

Solingen. Die Aula im Friedrich-List-Berufskolleg ist voll besetzt mit Abiturienten, die aufmerksam den Ausführungen von Wibke Lang lauschen. Sie stellt die Möglichkeiten und Angebote des Studienzentrums Wuppertal der Fachhochschule für Oekonomie und Management (FOM) vor. Es ist bereits der zweite Aktionstag unter dem Motto "Abi und dann?", der die Schüler über die dualen Studiengänge der privaten, staatlich anerkannten Hochschule informiert. Da der erste Aktionstag ein großer Erfolg war, hat sich das Friedrich-List-Berufskolleg entschlossen, mit der FOM einen Kooperationsvertrag abzuschließen. "Wir wollen diese Aktionstage zu einem regelmäßigen Angebot an unserer Schule machen", erklärt Schulleiterin Isolde Brosig. Von Sandra Grünwald

Gerade ein duales Studium wird für die Abgänger des Wirtschaftsgymnasiums, aber auch für die Schüler der Höheren Berufsfachschule immer interessanter, ermöglicht es doch ein Studium parallel zum Beruf. Die FOM bietet hier gleich zwei Modelle an. Einmal ist es möglich, abends und samstags zu studieren oder an zwei Tagen tagsüber. Auch für die Ausbildungsbetriebe ist dieses System von Vorteil, gewährleistet es doch eine praxisorientierte Ausbildung der künftigen Mitarbeiter.

Die Aktionstage, bei welchen nicht nur über die Angebote der Fachhochschule informiert wird, sondern im Anschluss auch Workshops und Probelesungen in verschiedenen Fachbereichen besucht werden können, tragen nun erheblich zur Berufsorientierung bei. "Es wird auch Probevorlesungen an der Hochschule geben", sagt Brosig. Neben dem Studiengang Bachelor of Laws im Bereich Steuerrecht und dem Bachelor of Science in den Bereichen Wirtschaftsinformatik sowie Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie bietet die FOM in Wuppertal auch drei Fachbereiche, in welchen ein Bachelor of Arts erreicht werden kann.

Der Kooperationsvertrag zwischen dem Friedrich-List-Berufskolleg und der FOM ist unterschrieben und setzt die Kooperationen der Schule fort, die sie bereits mit Solinger Unternehmen eingegangen ist, um den Schülern eine umfassende Berufsorientierung zu eröffnen. Während der Aktionstage und der Probevorlesungen an der FOM lernen die Schüler bereits das spezifische Arbeiten an einer Hochschule kennen. Somit wird das Programm "Kein Abschluss ohne Anschluss" weitergeführt, wie Isolde Brosig betont: "Kein Schüler soll die Schule verlassen, ohne einen Plan für den weiteren Weg zu haben."

Quelle: RP
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