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Solingen
"Kunstlabor" der Coppel-Schule geht weiter

Solingen. Bereits im Schuljahr 2016/17 hatte die Alexander-Coppel-Gesamtschule an dem bundesweiten Programm "Kunstlabore" teilgenommen, das von dem Kulturbildungsträger "Mutik" sowie der Stiftung Mercator initiiert wird. Dadurch konnte in der Schule ein Kunstatelier auf den Weg gebracht werden, das - regelmäßig geöffnet - seitdem für Schüler wie Lehrer zu einem "Raum der Ideen" wurde, wie eine Coppel-Schülerin zum Ausdruck bringt.

Sie und ihre Mitschüler haben Glück. Mit Hilfe von "Mutik" ist es möglich, das Projekt fortzuführen, da die Organisation das "Kunstlabor" mit einer weiteren Finanzierung fördert. So ist die Gesamtschule in der Lage, das Atelier seit November in eigener Regie aufrechtzuerhalten. Zwar sind langfristig Sponsoren notwendig, um das Modell zu sichern. Doch durch "Mutik" ist zunächst einmal ein Weitermachen realisierbar. Die Idee besteht darin, Künstlern einen Raum zu bieten, in dem diese mit Schülern und Lehrern unterschiedliche Formate entwickeln. Daraus sollen bis Ende 2018 Materialien entstehen, die unter anderem Einzug in den Unterricht finden könnten.

Bei dem Startschuss zur nun begonnenen zweiten Phase des "Kunstlabors", an dem Schulleiter Andreas Tempel und Ivana Scharf von "Mutik" teilnahmen, betonte Sabrina Ayorinde, Kunstlehrerin und Initiatorin, die Bedeutung des Projekts. "Das Kunstlabor ist wie ein kleiner Mikrokosmos im System Schule", sagte Ayorinde. So hätten im ersten Jahr viele Schüler an der Coppel-Schule auch Pausen und Freistunden genutzt, um im Labor Neues auszuprobieren.

(or)
 
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