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Solingen
Kunstrasenplätze: FDP sieht die Stadt in der Pflicht

Solingen. 789.000 Euro sind für die Erneuerung der Kunstrasenplätze bisher zurückgelegt worden. Das reicht aber nicht aus, um die 13 Plätze sanieren zu können. Dafür wären drei Millionen Euro erforderlich, und im Sportausschuss wurde jüngst daran erinnert, dass auch die Vereine ihr Scherflein beitragen sollen, wenn die Platzerneuerung ansteht. Ein Beschluss wurde indes nicht gefasst, Sportausschuss-Vorsitzender Ernst Lauterjung erklärte vielmehr, dass er keine Doppelbelastung der Vereine akzeptieren würde.

Im Streit um die Kosten für die anstehende Sanierung der Kunstrasenplätze sieht die FDP die Stadt in der Pflicht. "Als die Stadt die Kunstrasenplätze angelegt hat, war allen in der Verwaltung, der Politik und in den Sportvereinen klar, dass diese Plätze in etwa zehn Jahren zur Sanierung anstehen. Trotzdem wurde erstmals nach sechs Jahren begonnen, eine Rücklage zu bilden," kritisiert Müller. Zudem habe die Stadt jahrelang vom Nutzungsentgelt der Vereine profitiert. Für den FDP-Vorsitzenden Robert Weindl ist klar: "Jetzt ist die Stadt in der Pflicht, die Kosten für die Sanierung der Plätze aus ihrem Haushalt zu stemmen."

Die FDP wird sich in den jetzt anstehenden Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass zumindest ab 2017 das Nutzungsentgelt zweckgebunden wird und vollständig in die Rücklage zur Finanzierung der Sanierung der Kunstrasenplätze fließt. Darüber hinaus wollen die Liberalen Gespräche mit den Vereinen aufnehmen und erfahren, wie sie sich an der Sanierung der Kosten für die Kunstrasenplätze beteiligen können. Denn auch in den Vereinen, so die FDP, sind Gelder für die Sanierung angespart worden.

(uwv)
 
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