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Solingen
Kurzbach sieht Solingen zurück in der Erfolgsspur

Solingen. Geht es nach Oberbürgermeister Tim Kurzbach, dann haben die Stadt und ihre Bürger allen Grund, im kommenden Jahr optimistisch in die Zukunft zu blicken. In seinem Grußwort zum Jahreswechsel hat der Rathauschef dementsprechend jetzt einmal mehr auf eine Reihe von Pluspunkte hingewiesen, die Solingen nach seinem Dafürhalten auch 2018 in der Erfolgsspur halten sollen. Von Martin Oberpriller

"Mensch Solingen - da geht doch wieder was": Unter diesem Motto zählt Kurzbach zu allererst die Konsolidierung der städtischen Finanzen auf, die im neuen Jahr zum ersten Mal seit 1987 wieder zu einer "Schwarzen Null" im Etat führen könnten. Wobei für den OB klar ist, dass der "Weg aus dem Schuldenstrudel" eine notwendige Voraussetzung darstellt, um langfristig handlungsfähig zu bleiben. Denn allein so sei es möglich, dringend erforderliche Investitionen in die Infrastruktur vorzunehmen.

In diesem Zusammenhang verweist der Oberbürgermeister auf jene 62 Millionen Euro, die 2018 unter anderem für die Überwindung des "Sanierungsstaus" in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden zur Verfügung stehen. Und darüber hinaus sei geplant, in den nächsten Jahren weitere Fördermillionen in den IT-Ausbau an Schulen zu stecken.

Ein Prozess, den "man nicht mit einem Fingerschnipsen schneller" macht, wie Kurzbach, selbst Vater von zwei kleinen Kindern, unterstreicht. Was im Übrigen auch für andere Projekte gilt, die für den OB oben auf der Prioritätenliste stehen. Etwa der neue Anlauf der Münstener Brücke zum Weltkulturerbe, die Sanierung von Schloss Burg oder das neue Straßengrün, das Solingen wegbringen soll vom Image der grauen Industriestadt.

Gleichzeitig bleibt die Klingenstadt für Kurzbach natürlich Industriestandort, der trotz kultureller Ausrufezeichen ("Den Satz von der verschlafenen Provinz höre ich kaum noch") etliche Probleme zu bewältigen hat. So in Sachen O-Quartier, Clemens-Galerien und untere Hauptstraße, die "zukunftsweisende Vorschläge" erfordern.

Überdies bleibt aber auch die Integration von Flüchtlingen Herausforderung. Diese seien "längst in unserer Mitte angekommen", sagt Kurzbach, der einmal mehr das Engagement vieler Bürger und Vereine lobte.

Quelle: RP
 
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