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Solingen
Land fördert Spielplätze und das Probenraumhaus

Solingen. "Besser hätte es nicht kommen können", freut sich Stadtdirektor Hartmut Hoferichter über die Nachricht aus Düsseldorf, dass insgesamt rund 366.000 Euro aus Fördermitteln des Landes nach Solingen fließen. "Mit diesen Mitteln können wir die Jugend- und Integrationsarbeit in den Quartieren nachhaltig stützen", betont er. Insgesamt werden fünf Spiel- und Bolzplätze an verschiedenen Orten im Stadtgebiet aufgewertet und neu gestaltet, zudem kann die Erstausstattung des Probenraumhauses "Monkeys", das derzeit an der Konrad-Adenauer-Straße entsteht, angeschafft werden. "Mit diesen Vorschlägen haben wir uns um die Förderung beworben und in allen Fällen waren wir erfolgreich. Das zeigt: Unsere Solinger Stadtentwickler haben in Kooperation mit verschiedenen Stadtdiensten hervorragende Vorarbeit geleistet und ein schlüssiges Gesamtkonzept vorgelegt, das überzeugt." Ziel ist es, mit kleinen Maßnahmen große Wirkung zu erzielen: Kinder und Jugendliche profitieren von neuen Möglichkeiten, zugleich werden Impulse für die weitere Entwicklung in den Quartieren gesetzt. "Zum Paket gehört auch der Spielplatz im Walder Stadtpark, das freut mich ganz besonders", erklärt Stadtentwickler Markus Lütke-Lordemann. "Der Beschluss, für den Stadtteil Wald ein Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept aufzustellen, liegt vor. Hier können wir nun schon vorab etwas Gutes bewirken."

Gefördert werden folgende Maßnahmen: Spielplatz Henri-Dunant-Straße/Kannenhof (52.211 Euro), Spielplatz Walder Stadtpark (54.311 Euro), Spielplatz Maltesergrund (93.954 Euro), Spiel- und Bolzplatz Hasseldelle (88.157 Euro), Bolzplatz Allgäustraße/Zietenstraße (49.848 Euro) sowie die technische Ausstattung für das Probenraumhaus (27.810 Euro). Die Projekte in Solingen sind mit rund 407.000 Euro veranschlagt, von dieser Summe fördert das Land 90 Prozent, die Stadt Solingen übernimmt zehn Prozent.

Die finanzielle Unterstützung der Solinger Projekte durch das Land freut auch die SPD-Landtagsabgeordneten Iris Preuß-Buchholz und Josef Neumann: "Der Einsatz für die Fördermittel hat sich gelohnt. Wir freuen uns, dass wir vor Ort mit unserer Bewerbung erfolgreich waren. Kinder und Jugendliche wie auch die Stadtteile insgesamt werden davon profitieren." Mit dem Sonderprogramm zur Förderung von sozial benachteiligten Stadtquartieren habe man einen wichtigen Mosaikstein der ganzheitlichen Stadtentwicklungspolitik für eine lebenswerte "Heimat vor der Haustür" geschaffen. Im ersten Durchgang werden 140 Maßnahmen in 77 Städten mit insgesamt 25 Millionen Euro vom Land NRW gefördert. Das Programm wird laut den SPD-Abgeordneten im Jahr 2018 fortgesetzt.

(red)
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