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Solingen
Löhrmann nennt Morddrohung "Akt der Feigheit"

Solingen. Mit Entsetzen hat die stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (Grüne) auf die Morddrohung gegen den Gräfrather Bezirkspolitiker Reinhard Burski reagiert. In einem Brief an Burski sprach die in Solingen lebende Schulministerin im Zusammenhang mit dem anonymen Schreiben jetzt von einem "Akt der Feigheit".

Burski, der sich in den Gruppen "Gräfrath hilft" sowie "Solinger helfen Solingern" für Flüchtlinge und andere sozial Schwache engagiert, hatte den Zettel mit der Morddrohung in seinem Briefkasten gefunden und sich daraufhin zunächst entschlossen, seine ehrenamtlichen Tätigkeiten zu beenden. Später nahm der Gräfrather diese Entscheidung nach dem Zuspruch vieler Bürger, darunter OB Tim Kurzbach, wieder zurück. Ein Schritt, den Löhrmann ausdrücklich begrüßt. "Ich bin erleichtert, dass sie ihr Mandat als Bezirksvertreter trotz dieser massiven Drohung weiterhin ausüben werden", schrieb die stellvertretende Ministerpräsidentin an Reinhard Burski.

(or)
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