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Solingen
Mehr Kundenservice im Jobcenter der Stadt

Solingen. Gut 7500 Bedarfsgemeinschaften betreut die Leistungsabteilung des Jobcenters insgesamt. Das sind rund 15 000 Personen, unter ihnen ebenso der Single-Haushalt wie die Familie mit Kindern. Für alle, die die Arbeitsstelle verloren haben, ist die erste Anlaufstelle stets das Kunden-Service-Center (KSC), das zu dieser Leistungsabteilung gehört. Von Günter Tewes

"Hier finden die meisten Kundenkontakte statt." Erst einmal gehe es hier hin, beschreiben Dietmar Cremerius und Olaf Müller das KSC unter dem Dach des Jobcenters in Ohligs. Es befindet sich in der ersten Etage an der Kamper Straße und ist, wie der Jobcenter-Abteilungsleiter beziehungsweise der kommissarische KSC-Leiter betonen, die Visitenkarte. In den vergangenen Monaten hat das Jobcenter seinen Kundenservice verbessert. So wurden die wöchentlichen Öffnungszeiten von 28 auf 32 Stunden verlängert. Zu den täglichen Zeiten von 7.30 bis 12.30 Uhr sowie zusätzlich Donnerstag von 15 bis 18 Uhr kamen der Montag und Dienstag von 14 bis 16 Uhr hinzu.

Auch organisatorische Veränderungen zur besseren Steuerung des Kundenstroms wurden im KSC vorgenommen. "Wir können flexibel reagieren", erklärt Cremerius. Mindestens acht Mitarbeiter sind für den direkten Kontakt im Einsatz, fünf weitere für die telefonische Beratung. Doch sie wechseln ihren Arbeitsplatz je nach Aufkommen am Telefon beziehungsweise vor Ort im Wartebereich, um auf Beratungsspitzen zu reagieren.

Rund 7500 Kundenkontakte hatten die Mitarbeiter im KSC im vergangenen Jahr, davon gut 3300 Beratungsgespräche und rund 2350 Telefonate. Mehr als 1850 Mal wurden Unterlagen abgegeben. Dafür steht ein spezieller Schalter zur Verfügung, für den auch keine Wartemarken gezogen werden müssen. Jedenfalls will man im Kunden-Service-Center an der Ohligser Kamper Straße die Wartezeit in Zukunft möglichst verringern. 27 Minuten betrug diese im Durchschnitt bei einem persönlichen Besuch im KSC im vergangenen Jahr. Konkrete Pläne, die telefonische Erreichbarkeit zu verbessern, bestehen ebenfalls. Wenn alle Telefone im KSC besetzt sind, wird automatisch an das Bergische Service Center mit der Stadtverwaltungs-Durchwahl 290-0 weitergeleitet, und die Anrufenden können dort ihr Anliegen vortragen. Das soll voraussichtlich ab 1. Februar gelten. Von kommendem Montag an greift voraussichtlich eine weitere Verbesserung der Erreichbarkeit: das Kontaktformular auf der städtischen Internetseite www.solingen.de.

Quelle: RP
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