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Solingen
Mehr Platz für Fußgänger vor Theater

Solingen: Mehr Platz für Fußgänger vor Theater
Fußgänger und Radfahrer bekommen künftig mehr Platz vor dem Theater und Konzerthaus. Ein Fußgängerweg führt von der Bushaltestelle vor dem Theater zum neuen beampelten Überweg. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Die Bauarbeiten für den Umbau der Konrad-Adenauer-Straße zwischen Rathaus sowie Theater und Konzerthaus liegen im Zeitplan. In vier Wochen geht die neue Ampelanlage in Betrieb, die Fußgängerunterführung wird geschlossen. Von Uwe Vetter

Tiefbauarbeiten in der Innenstadt fördern nicht selten Ungewöhnliches ans Tageslicht. Bomben sind mitunter dabei, aber bei den derzeit laufenden Erdarbeiten zwischen Kurfürstenstraße und Klemens-Horn-Straße wurden nun Kellerräume freigelegt, die bis in den Gehweg hineinragten. Die Fassade des Hauses ist gleichwohl etwas zurückversetzt. "Wir sind mit dem Eigentümer im Gespräch", sagt Anke Klink. Sie ist die Projektleiterin für den Umbau der Konrad-Adenauer-Straße und geht davon aus, dass die Kellerräume im Gehwegsbereich nun verfüllt werden.

Derlei unvorhergesehene Überraschungen lassen bislang aber den Zeitrahmen für den zweiten Bauabschnitt des Umbaus der Konrad-Adenauer-Straße nicht ins Wanken geraten. "Wir liegen weiter im Plan", sagt Anke Klink. Zurzeit werden im Bereich Kurfürstenstraße/Klemens-Horn-Straße auch Fundamente gesetzt für die neuen Beleuchtungs- und Signalanlagen, parallel werden Leitungen verlegt. Ab dem kommenden Montag kommt schließlich der Pflasterer, um den neuen Gehweg anzulegen.

Ein Stückchen weiter, im Umfeld des Theater und Konzerthauses, herrscht ebenfalls reger Betrieb. Teile des Hügels wurde hier bereits abgetragen. Fußgänger und Radfahrer bekommen künftig mehr Platz vor dem Theater und Konzerthaus an der Konrad-Adenauer-Straße. Ein Fußgängerweg führt von der Bushaltestelle vor dem Theater zum neuen Überweg, zudem wird der vom Schlagbaum kommende Radweg an der Konrad-Adenauer-Straße über den neuen Überweg in die Potsdamer Straße geführt. All diese Arbeiten stünden aber nicht im Zusammenhang mit dem Bau der beiden Rampen, die zukünftig zum Theater und Konzerthaus hinaufführen sollen, erklärt die städtische Pressestelle.

Die Rampen beziehungsweise "Trampen" waren am vergangenen Donnerstag einstimmig vom Stadtrat beschlossen worden. Als Nächstes wird dafür nun die konkrete Entwurfsplanung erstellt.

Die Mittelinsel auf der Konrad-Adenauer-Straße in Höhe des Theater und Konzerthauses ist derweil schon freigelegt worden. Hier wird der neue beampelte Fußgängerüberweg hinkommen. "In vier Wochen, in der 30. Kalenderwoche, soll die Ampelanlage in Betrieb gehen", sagt Anke Klink.

Ist diese Ampel geschaltet, sind auch die Voraussetzungen dafür gegeben, die Fußgänger-Unterführung an der Potsdamer Straße zu schließen.

Gleichzeitig wird dann auch die Bushaltestelle in Richtung Schlagbaum verlegt - kurz vor die neue Ampel in Höhe des Theater und Konzerthauses. "Die Haltestelle auf der anderen Seite in Richtung Innenstadt bleibt unverändert", sagt Projektleiterin Klink. Zwischen Mumm- und Merianstraße ist die Hauptverkehrsachse bereits umgebaut worden. Sie ist grüner und einladender geworden, Fußgänger können an einem weiteren Überweg queren, am Straßenrand gibt es etliche neue Parkplätze. Außerdem erhielt der Straßenabschnitt eine neue Decke aus lärmoptimiertem Asphalt.

Im April dieses Jahres wurde nun der zweite Bauabschnitt vom Rathaus bis in Höhe des Theater und Konzerthauses in Angriff genommen. Für den zweiten Bauabschnitt sind 18 Monate bis zur Fertigstellung geplant. Eine Zeitspanne, die auch für den ersten Bauabschnitt vorgesehen war, aber deutlich unterschritten wurde.

Quelle: RP
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