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Solingen
Mehr Platz für Fußgänger vor Theater

Solingen: Mehr Platz für Fußgänger vor Theater
Der Fußweg rückt ans Theater heran: Nur noch wenig Platz übrig geblieben ist bis zum Theater-Pavillion im Zuge der bisherigen Bauarbeiten für die geplante Trampe. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Theaterumfeldes und der Konrad-Adenauer-Straße verlaufen planmäßig. Von Uwe Vetter

Die neue Ampel-Anlage in Höhe des Theater und Konzerthauses ist seit mehr als einem Monat installiert und in Betrieb. Auch die Wegeführung vor dem Theater hat sich in den vergangenen Ferienwochen nachhaltig verändert. Und von der neuen Ampel sind es jetzt nur noch wenige Meter hoch zum Pavillon der Theaterkasse.

Erheblich mehr Platz für Fußgänger zeichnet sich vor dem Theater schon ab, und nach dem deutlichen Mehrheitsbeschluss des Rates vom Juni dieses Jahres wird nach dem Treppen-Streit nun auch die sogenannte "Trampe" als direkter Zuweg von der neuen Fußgängerampel zum Theatereingang konkreter. "Die Vorplanung steht, jetzt geht es an die Detailplanung", sagt Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. Die Barrierefreiheit ist über bestehende Wege gegeben. Auch die Umgestaltung des Theaterumfeldes insgesamt sei durchgeplant - "die Ausschreibung wird vorbereitet", sagt Hoferichter zum Stand des Projektes. Für den neuen Aufzug im Theater sei der Auftrag vergeben worden. Der gläserne Lift wird im Innenhof des Theaters gebaut, er führt in den Bereich des ehemaligen Raucherfoyers - heute Theaterlounge - und befördert die Besucher des Pina-Bausch-Saals, zudem das Publikum des Konzertsaals barrierefrei auf die richtige Ebene von Rang und Saal. "Voraussichtlich im November", schätzt der Stadtdirektor, "ist der Aufzug eingebaut".

Unabhängig von der Umgestaltung des Theaterumfeldes gehen auch die Bauarbeiten auf der Konrad-Adenauer-Straße voran. Im April dieses Jahres wurde der zweite Bauabschnitt vom Rathaus bis in Höhe des Theater und Konzerthauses auf der Hauptverkehrsachse in Angriff genommen. 30.000 bis 40.000 Fahrzeuge fahren täglich über diese Straße. Zwischen Mumm- und Merianstraße ist die Konrad-Adenauer-Straße bereits umgebaut worden. Sie ist grüner und einladender geworden, Fußgänger können an einem weiteren Überweg queren, am Straßenrand gibt es etliche neue Parkplätze. Außerdem erhielt der Straßenabschnitt eine neue Decke aus lärmoptimiertem Asphalt.

Für den zweiten Bauabschnitt sind 18 Monate bis zur Fertigstellung geplant. Eine Zeitspanne, die auch für den ersten Bauabschnitt vorgesehen war, aber deutlich unterschritten wurde. Von daher ist auch beim zweiten Bauabschnitt eine frühere Fertigstellung möglich, wenn alles nach Plan läuft "und wir einen milden Winter bekommen", sagt Anke Klink. Die Projektleiterin vom Stadtdienst Planung, Mobilität und Denkmalpflege sieht als nächsten Schritt die Schließung des Tunnels Potsdamer Straße auf dem Arbeitsplan. "Die Tunnelröhre selbst bleibt erhalten, an den Auf- beziehungsweise Abgängen werden nun Betonmauern eingebaut, um dann die bisherigen Zugänge des Tunnels zu schließen", sagt Anke Klink. Anfang September werden dafür die Betonbauer anrücken.

Im Moment sind die Bauarbeiter zudem dabei, an der Konrad-Adenauer-Straße/Burgstraße Schächte und Schaltschränke zu setzen. "Ende September kommt die neue Wartehalle für die Bushaltestelle am Theater", sagt die Projektleiterin. In den Herbstferien im Oktober stehen dann die Umbauarbeiten an der Ecke Merianstraße der Hauptverkehrsachse an.

Die separate Rechtsabbiegespur kurz vor dem Rathaus für Autofahrer aus Richtung Innenstadt kommend wird hier unter anderem zurückgebaut, der Platz neu gestaltet. "Das Rechtsabbiegen ist aber weiter möglich, und zwar über die Fahrspur, die Linksabbiegern aus Richtung Theater kommend zur Verfügung steht", erklärt Anke Klink.

Sie sieht die Bauarbeiten auf der Konrad-Adenauer-Straße derzeit überall planmäßig unterwegs: "Wir kommen gut voran."

Quelle: RP
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