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Solingen
Meisterkonzert mit Hartmann und Oganesjan

Solingen. Die Solinger Werner Trenkner-Gesellschaft startet morgen um 19 Uhr mit einem Meisterkonzert im Kunstmuseum (Wuppertaler Straße 160) in die neue Saison. "Gleich das Eröffnungskonzert mit zwei umjubelten Künstlerinnen von internationalem Rang garantiert ein Konzerterlebnis auf allerhöchstem Niveau", erklärt Harald Rummler, der Vorsitzende und künstlerische Leiter der Trenkner-Gesellschaft. Ein Duo präsentiert Rummler im Meistermann-Saal des Museums: die "Klassik Echo Award"-Gewinnerin Rebekka Hartmann (Violine) und die Pianistin Margarita Oganesjan. Auf dem Programm stehen Werke von Rameau, Beethoven, Saygun und Babadschanjan.

Der Ararat, der Berg, auf dem die Arche Noah nach der Sintflut gelandet sein soll, ist für die christlichen Armenier ein Nationalsymbol, obwohl der Berg jenseits der armenischen Grenze in der Türkei liegt. In ihrem Konzertprogramm führen die Armenierin Margarita Oganesjan und die Deutsche Rebekka Hartmann die beiden Länder musikalisch zusammen - mit den Werken des Türken Ahmed Adnan Saygun (1907-1991) und des Armeniers Arno Babadschanjan (1921-1983).

Saygun hat - das zeigt seine Suite für Violine und Klavier, eine sehr persönliche Klangsprache entwickelt, in der er fantasievoll und effektreich französische Klangkultur mit anatolischer Volksmusik verbindet. Babadschanjan, der in Jerewan und Moskau ausgebildet wurde, hat seine Violinsonate Shostakovich gewidmet. Die Komposition besitzt nicht zuletzt durch die Inspiration durch Volksmusik sehr viel Charakter und Lokalkolorit.

Ihr Programm für die Trenkner-Gesellschaft runden Rebekka Hartmann und Margarita Oganesjan morgen im Kunstmuseum mit Rameaus "Quatre Pieces de Clavecin" und Beethovens "Sonate G-Dur op.96" ab.

(mit)
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