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Solingen
Metall-Arbeitgeber wollen 1,2 Prozent mehr zahlen

Solingen. Die Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie sollen 1,2 Prozent mehr Lohn bekommen. Dieses Angebot legten die Arbeitgeber jedenfalls bei den jüngsten Tarifgesprächen in einem Düsseldorfer Nobelhotel auf den Tisch. Die Vertreter der IG Metall waren damit überhaupt nicht einverstanden, unter Protest verließen sie den Verhandlungsraum.

Dies berichtet der Solinger Unternehmer Horst Gabriel, gleichzeitig auch Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes, der bei den Tarifgesprächen für die Bergische Region mit am Tisch saß: "Die 1,2 Prozent sind gerechtfertigt und bedeuten angesichts null Prozent Inflation und überdies keiner Produktivitätssteigerung eine weitere Reallohnerhöhung für die Mitarbeiter", sagt Horst Gabriel. Die Gewerkschaft hat fünf Prozent mehr Lohn gefordert. "Unvernünftig und unangemessen", so bewertet der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes diese Forderung. Weiter verhandelt wird am 28. April, die Friedenspflicht endet am Monatsende.

(uwv)
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