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Solingen
Missbrauchtes Mädchen: "recht konkrete Hinweise" zum Täter

Solingen. Nach dem Missbrauch an einem elfjährigen Mädchen am Dienstagmittag in Solingen arbeitet die sechsköpige Sonderkommission "Eifel" weiter auf Hochtouren. "Aus der Bevölkerung kamen recht konkrete Hinweise", erklärte Donnerstagmittag der zuständige Staatsanwalt Wolf-Tilman Baumert unserer Redaktion. Von Martin Oberpriller

Diese würden nun überprüft, fuhr Baumert fort, der allerdings noch nicht abzuschätzen vermochte, ob schon bald ein Fahndungserfolg zu vermelden sei.

Tatsächlich stellten die Ermittler in der elterlichen Wohnung des Mädchens umfangreiches Spurenmaterial sicher. Und nachdem auch ein so genannter Mantrailer-Hund zum Einsatz kam, kann die Polizei jetzt den Fluchtweg relativ weit nachverfolgen, den der Verbrecher einschlug, nachdem er sich an der Kleinen vergangen hatte.

Alle neu gewonnenen Erkenntnisse gilt es nun, miteinander abzugleichen. Parallel dazu wurde das Mädchen am Donnerstag behutsam zu seinen schlimmen Erlebnissen befragt.

Derweil ist die Verunsicherung im Stadtteil Merschid weiter groß. Viele Eltern begleiteten ihre Kinder am Donnerstagmorgen aus Angst auf dem Schulweg.

Quelle: RP
 
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