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Solingen
Mit Tango durch die Kunstnacht

Solingen. Das Kunstmuseum präsentiert in der Kulturnacht auch ganz viel Musik.

Auch in diesem Jahr präsentiert das Solinger Kunstmuseum zur Kulturnacht am 9. April ein abwechslungsreiches Programm. Los geht es im ehemaligen Gräfrather Rathaus um 18 Uhr. Aktuell zeigt das Museum in seinen Räumen für Wechselausstellungen die Schau "Nonstop" mit Werken von Ulrike Arnold und Kirsten Lampert. Für beide Künstlerinnen ist das Reisen eine wesentliche Grundlage für die Entstehung ihrer gegensätzlichen Bildwelten, die in einem spannenden Dialog gezeigt werden. Die beiden Künstlerinnen sind während der Kulturnacht anwesend. Führungen durch die Ausstellung gibt es um 18.45 und 22.30 Uhr.

Das Zentrum für verfolgte Künste widmet derzeit dem deutschen Schriftsteller Edgar Hilsenrath, der den Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts literarische Gestalt gegeben hat, anlässlich seines 90. Geburtstags die Sonderausstellung "Verliebt in die deutsche Sprache". Zu sehen sind Manuskripte, Briefe, Fotos und Rezensionen aus dem Archiv der Akademie der Künste, Berlin - darunter viele bisher unbekannte Materialien, die der Kurator Helmut Braun ausgewählt hat. Eine Führung durch die Hilsenrath-Ausstellung gibt es um 20.15 Uhr.

Die Ausstellung "Entdeckte Moderne" der Bürgerstiftung hat eine neue Hängung erfahren: Gemälde aus der Zeit von 1918 bis 1945 werden in chronologischer Reihenfolge gezeigt und vermitteln so eine "bildhafte Reise" durch die Zeit. In der ständigen Literatursammlung "Himmel und Hölle" werden Werke von 1918 bis 1989 präsentiert. Um 23 Uhr bietet das Zentrum eine Führung an.

Das musikalische Programm des Kunstmuseums in der Kulturnacht besteht aus drei Teilen. Den Auftakt macht um 18 Uhr der Schulchor "Voices" der Solinger Friedrich-Albert-Lange-Schule. Die Schüler präsentieren eine interessante Mischung aus gängigen Stücken und aktuellen Liedern, die von Chören selten gesungen werden. Die meisten Arrangements aus den Bereichen Kunst- und Popmusik entstehen bei "Voices" durch Improvisation und Vorschläge der Chormitglieder. Um 19.30 Uhr werden sich dann zwei Musiker der Bergischen Symphoniker einmal von einer ganz anderen Seite präsentieren. Greta Schaller, Saxofon, und Simon Roloff, Marimbafon, stellen in ihrem Konzert nicht nur eine ungewöhnliche Instrumentenkombination vor, sondern auch ein ebenso ungewöhnliches, interessantes Programm. Eine musikalische Passage soll es werden, die von Bach bis zum Jazz reicht.

Zum musikalischen Abschluss geht es im Kunstmuseum um 21 Uhr nach Argentinien, zum Tango Argentino und zu Astor Piazzolla. Das Ensemble Libertango ist eines der besten Tango-Ensembles in Europa. Die Musiker spielen eine Mischung aus Tango- und Jazzelementen, die kombiniert werden mit traditionellen Songs von verschiedenen Komponisten aus dem Bereich des Tango Argentino.

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