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Solingen/Wuppertal
Museumsbahnen: Metalldiebe schlagen erneut zu

Solingen/Wuppertal: Museumsbahnen: Metalldiebe schlagen erneut zu
Sascha Odendahl und Jörg Rudat von den Bergischen Museumsbahnen mit einer Rolle der abgerissenen Oberleitung. FOTO: K�hlen, Stephan
Solingen. Rund fünf Wochen nach der bislang letzten Tat sind die Bergischen Museumsbahnen erneut Opfer von Metalldieben geworden. In der Nacht zu Montag rissen Unbekannte Oberleitungen der historischen Straßenbahn zwischen der Kohlfurth und dem Wuppertaler Stadtteil Cronenberg herunter. Von Martin Oberpriller

Der Schaden für die Museumsbahnen, die in den Sommermonaten ein beliebter Ausflugstreff im Bergischen Land sind, dürfte bei rund 20.000 Euro liegen. Wie die Polizei am Montag meldete, gelang es den Dieben zwar nicht, die abmontierten Kupferteile abzutransportieren, da ein Anwohner durch den Krach wach geworden war und die Polizei informiert hatte. Dennoch sind die betroffenen Kabelabschnitte, die aus Kupfer bestehen, beschädigt und nicht mehr zu gebrauchen.

Bei dem Verein Bergische Museumsbahnen, der die teilweise in einem dichten Waldgebiiet gelegene alte Straßenbahn betreibt, sintzt der Schock tief. Der versuchte Diebstahl in der Nacht zu Montag ist bereits der dritte Fall seit September. So entwenden unbekannte Täter beispielsweise Anfang November zuletzt rund 450 Meter an Kupferoberleitungen. Der Schaden betrug damals rund 50.000 Euro.

Wie es nun weiter geht und ob die Museumsbahnen im April ihren fahrplanmäßigen Verkehr wieder aufnehmen können, ist vollkommen unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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