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Solingen
Nächste Runde im Theater um die Trampe

Solingen: Nächste Runde im Theater um die Trampe
Über den Weg zum Theater wird heute im Planungsausschuss gesprochen. FOTO: Kempner (Archiv)
Solingen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung trifft sich heute zu seiner Sitzung im Gründerzentrum.

Für die SPD und CDU in der Bezirksvertretung Mitte ist die Sache eindeutig: Ginge es nach Bezirksbürgermeister Richard Schmidt (SPD) und Hansjörg Schweikhart (CDU), dann könnte kurzfristig das langwierige Theater um die Treppe beziehungsweise Trampe am Theater und Konzerthaus ein Ende finden.

Eine entscheidende Weichenstellung muss dazu aber zunächst der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität leisten, dessen Mitglieder sich am heutigen Montag ab 17 Uhr im Gründer- und Technologiezentrum am Grünewald treffen. "Unter dem Punkt Verschiedenes beziehungsweise Mitteilungen der Verwaltung erwarte ich eine Stellungnahme der Stadt zur Thematik", sagt Bernd Krebs (CDU).

Der Vorsitzende des Ausschusses will insbesondere eine Antwort auf die Frage, ob die Herausnahme der Treppe oder Trampe bei den Planungen zur Verbesserung des Theaterumfeldes die Fördergelder gefährden könnte. "Dazu wollte Stadtdirektor Hartmut Hoferichter noch Gespräche im Ministerium führen", so Bernd Krebs im Vorfeld der Sitzung. Sind keine Fördergelder gefährdet und kann auf eine Treppe/Trampe verzichtet werden, dann soll in der nächsten regulären Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität ein entsprechender Beschluss gefasst werden. "Die jetzige Lösung kann so bleiben", sagt Bernd Krebs. So sei der Zustand, "wie er sich jetzt am Theater darstellt", eine durchaus sinnvolle Lösung, betont der Christdemokrat mit Blick auf den angelegten geschwungenen Weg als Zugang von der Konrad-Adenauer-Straße zum Theater. Das sieht auch Bürgermeister Ernst Lauterjung (SPD) so. "Wir benötigen keine Treppe oder Trampe", so seine persönliche Meinung. Unterstützung für den Ist-Zustand gibt es auch von der FDP: "Wir brauchen die Trampe nicht", betont Ulrich G. Müller.

Eine Treppe oder Trampe haben angesichts des nur noch kleinen Hanges vor dem Theater ohnehin kaum Platz, diese Erkenntnis hatte bereits vor Wochen auch Martin Bender von der Bürger Fraktion Solingen (BFS). "Das Geld dafür kann man sich sparen", sagt Bender, "wenn es förderunschädlich ist, sollte man auf eine Treppe oder Trampe verzichten". Sollte sich heute in der Sitzung des Planungsausschusses jedoch herausstellen, dass bei einem Verzicht auf eine separate Zuwegung sich an der Förderung nichts ändert, muss von der Stadt beantwortet werden, warum man diese Lösung nicht schon früher gefunden hat.

Planungsausschuss Heute; 17 Uhr, Sitzungssaal Gründer- und Technologiezentrum, Grünewalder Straße.

(uwv/or)
 
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