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Solingen
Narren können auch im Sommer feiern

Solingen: Narren können auch im Sommer feiern
Ruth Krampen, Gerd Kohlmann, Martina Biesterfeld, Ingrid Kliewer, Lothar Krüger, Burkhard Kreibig und Peter Krampen (v.l.) feierten beim traditionellen Sommerfest des Verbandes Rheinisch-Bergisch- Märkischer Karnevalsgesellschaften. FOTO: Köhlen
Solingen. Weithin hörbar erklang Musik. Der Verband Rheinisch-Bergisch-Märkischer Karnevalsgesellschaften (RBMK) hatte auf Gelände des Autohauses Dornseifer an der Lüneschloßstraße zu seinem Sommerfest eingeladen - nicht nur eingefleischte Karnevalisten, sondern auch zahlreiche Politiker und Freunde waren der Einladung gefolgt. Von Ulrike Kohl

Besonders freute sich die Präsidentin des Verbandes, Ingrid Kliewer, über den Besuch von Norbert Feith, der zum letzten Mal als amtierender Oberbürgermeister das Fest besuchte und voll des Lobes war über die besonders pikante Currywurst, die er mit Genuss verzehrte. Ebenso gaben sich sein möglicher Nachfolger Frank Feller (CDU) die Ehre wie auch Bürgermeister Carsten Voigt und Bezirksbürgermeister Marc Westkämper. Auch ehemalige Prinzen und Prinzessinnen, nicht nur aus Solingen, waren gekommen. Diesmal erschien niemand - wie sonst auf den Sitzungen üblich - im Ornat. Die Narren waren an ihren Shirts zu erkennen, auf denen ihre jeweiligen Gesellschaften aufgedruckt waren.

Ein riesiger Lastwagen-Anhänger mit der Aufschrift "Auf dem Weg zum Weltkulturerbe" und dem Abbild der Müngstener Brücke bildete den Hintergrund für eine reichhaltige Tombola. Die Preise wurden von Ruth Krampen am Schnurrrad ausgelost.

Natürlich traten einige Garden auf. Den Anfang bildete die Tanzformation Schiwa, deren "Minis" zu den Klängen von "New York, New York" ganz professional ihre roten Hüte schwenkten. Nach der mittleren Garde kamen die "Großen", deren Tanz nichts von seinem Charme eingebüßt hat. Ingrid Kliewer betonte ausdrücklich, dass die Tanzformation zum fünften Mal beim Sommerfest des RBMK dabei sei, und das wie immer ohne Gage.

Neu im Verband ist der Gräfrather Turn- und Sportverein, der hier seinen ersten Auftritt hatte. Lauter kleine Bienchen, von denen das jüngste vier Jahre alt war, erfreuten die Besucher. Auch eine mittlere Garde gibt es hier - nach Ingrid Kliewers Worten eine "echte Bereicherung". Gestern ging das Fest weiter mit einem musikalischen Frühschoppen unter Mitwirkung des Musikkorps "Wuppergold" aus Wuppertal.

Der Verband Rheinisch-Bergisch-Märkischer Karnevalsgesellschaften wurde 1949 gegründet und wird demnach in diesem Jahr närrische sechs Mal elf Jahre alt. Das muss selbstverständlich standesgemäß gefeiert werden, ein Termin hierfür steht noch nicht fest. Bis dahin muss das Wappen des Verbandes, auf dem noch "5 x 11 Jahre" steht, ausgewechselt werden. Seine Zeit ist jetzt abgelaufen.

Quelle: RP
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